31.01.2026 – Liegen, Schlafen, Heilen

Diesmal bin ich vernünftig und schone meine diversen lädierten Glieder! Es hilft aber auch, dass mich heute echt nichts nach draußen zieht und es drinnen sehr gemütlich ist. Ich verbringe den Tag im Bett, kühle nochmal weiter den Knöchel, sehe dem Bluterguss am Arm beim Verblassen zu, teste zwischendurch immer mal, wie sich das Knie fühlt und lese ansonsten Cameron Crowes The Uncool zu Ende. Pünktlich zum Monatsende das fünfte Buch des Jahres geschafft, läuft bei mir (besonders, wenn ich nicht laufe). Beim Lesen läuft passende Musik, immer je nach dem, was der junge Cameron da gerade treibt (Allman Brothers Band, Rita Coolidge, The Wailers, um nur einige zu nennen) und ab und an Fallen mir die Augen zu und dann schlafe ich einfach ein bisschen.

Aufstehen tue ich nur, um menschlichen und tierischen Bedürfnissen nachzugehen. Dabei entstehen drei Mahlzeiten:

Selbst gebackenes Brot mit zweimal Zitronenmarmelade, Honig, Ahornsirupaufstrich und Nuss-Nougat-Creme, Flohsamenschalen in Holunderblütenwasser, Tee („frisches Weißbrot mit Zitronenmarmelade und Nuss-Nougat-Creme“ sagt Boris Blocksberg in meinem Kopf)
Fenchel-Orangen-Salat mit Salzkapern
Gebackene Süßkartoffel mit dem Rest Bärlauch-Orangen-Mandel-Pesto und Zitronenwasser

Ansonsten passiert wirklich nicht viel und das ist mal sehr angenehm. Meine Bildschirmzeit ist dank des Buchs auch gleich viel geringer, auch das ist erstaunlich schön. Ab Montag wird sie absehbar eher wieder explodieren, daher freue ich mich über die Gelegenheit. Manchmal müssen die halt von außen geschaffen werden.

Nach dem Buch gucke ich dann aber doch noch einen passenden Film – Musik, Teenager, Coming of Age, es ist ein Wunder, dass ich den noch nie gesehen habe, aber Netflix weiß scheinbar, was gut für mich ist: Empire Records mit Liv Tyler und Renée Zellweger (u. a.). Nebenbei denke ich darüber nach, warum Liv Tyler nach That Thing You Do!, Armageddon und Herr der Ringe gefühlt wieder in der Versenkung verschwunden ist… Ihre Filmografie der letzten Jahre ist ein großer Mix aus „Interessiert mich nicht“ und „Noch nie von gehört“. Mal näher recherchieren…

Hinterlasse einen Kommentar