Der Wecker hätte sehr früh geklingelt, aber mein Kopf und die Katzen lassen mich einfach schon gegen 4, nach einem Toilettengang, nicht mehr einschlafen. Finde ich erstmal nicht schlimm, bis dann gegen 9 eine bleierne Müdigkeit einsetzt, die ich so nicht gebraucht hätte. Auf jeden Fall ist der morgendliche Reboot sehr früh erledigt, gebloggt wird schon vor 7 und halb 9 sitze ich bereits mit Frühstück am Schreibtisch.

Kurz nach zehn habe ich einen einstündigen Videocall, bei dem ich zum Glück schnell munter werde. Danach muss es schnell gehen. Ich packe meinen Kram zusammen, backe eine TK-Brezel auf und nehme mir dann ein Mittagessen auf die Hand mit:

Dann geht es durch die verzauberte Winterwelt zur S-Bahn.



So vereiste Bäume habe ich selten gesehen – ja, ich war zwei Tage nicht draußen – zum ersten Mal ganz bewusst vor 21 Jahren an den Niagarafällen. Bin ganz verzückt, besonders als Wind aufkommt und die Bäume anfangen zu klingeln.
In der S-Bahn esse ich Nüsse und Breze, beim Umsteigen die Banane. Dann noch mehr S-Bahn, noch ein bisschen Laufen (Penguin Style), dann habe ich einen zweistündigen Vor-Ort-Termin. Hinterher schlittere ich auf gleichem Wege wieder zurück und kurz vor 16 Uhr bin ich wieder zuhause und ruhe mich erstmal kurz aus und telefoniere mit dem Liebsten.
Um 16:30 dann nochmal ein kurzer Videocall, dann ist das Energielevel im Kopf auch erschöpft. Ab auf die Couch bzw. dann relativ schnell in die Küche, Abendbrot kochen. Es gibt aus drei von den 4000 Tonnen Kartoffeln für Berlin Kartoffelbrei, dazu mache ich die restliche Tomatensauce von gestern warm, ergänze mit Dosenmais und Chilipulver und zermatsche eine halbe Avocado mit Limettensaft. Sehr lecker! Nebenan plane ich die nächsten Tage essensmäßig durch und schätze, dass ich wohl Anfang nächster Woche das erste Mal seit dem 20. Dezember Lebensmittel kaufen werde… Aber warten wir‘s ab.

Den Rest des Abends verbringe ich mit amerikanischen Late Night Shows, dem dieswöchigen Josh-Johnson-Video und der vierten Staffel Letterkenny, die wieder viel für mein Sprachwitzzentrum tut. Kurz nach Mitternacht ins Bett und dann wird mal richtig geschlafen!