Ein Montag mit Ausschlafen, das passt ganz gut nach der Feierei am Wochenende. Gerade noch rechtzeitig mit dem Liebsten telefoniert, bevor er in einen anstrengenden Arbeitstag startet und dann erstmal in Ruhe den morgendlichen Reboot absolviert. Zum Frühstück dann von dem experimentellen Brot von gestern – mit Kräuterfrischkäse bzw. Butter und Honig und dazu eine Crowdfarming-Apfelsine und Earl Grey.

Dann setze auch ich mich an den Schreibtisch. Es gibt ein paar bürokratische Sachen zu klären, dann die üblichen täglichen Erledigungen. Dazu höre ich Jawls neues Album (Malcolm F – Circles & Squares), das heute erschienen ist. Ich habe es natürlich schon vor einer Weile presaved, aber Tidal und ich fremdeln noch in der UX. Ich bekomme den Release Day über Instagram mit und suche dann manuell in Tidal – ohne Erfolg, die Suchfunktion ist unterirdisch. Dann klicke ich auf den obigen Link und plötzlich ist das Album da und läuft dann den ganzen Tag immer wieder mal. Gefällt mir sehr gut und holt mich noch ein bisschen mehr ab als der Vorgänger. Jawl hat auch Liner Notes dazu verfasst.
Nach der ersten Schreibtisch-Schicht lege ich eine Runde Haushalt ein, während die Mitbewohnerin putzt, und mache mir dann die algenbasierte Brühe von gestern wieder heiß, diesmal gibt es Reisnudeln dazu statt der Weizennudeln von gestern. Spannend: Die Algen machen ordentlich Schaum beim Kochen.

Die zweite Schreibtischschicht betrifft dann meine Steuererklärung, die ich eigentlich schon komplett fertig machen könnte, wenn nicht noch verschiedene Unterlagen fehlen würden, ich schreibe Listen und setze mir Reminder in den Kalender. Dann räume ich eben stattdessen noch den Schreibtisch und die Ablage auf und wasche Wäsche, auch OK.
Relativ früher „Feierabend“ dann, mit dem in der Therme angefangenen Buch (Cameron Crowe – the Uncool) und einem Naschi-Teller.

Dann ist nochmal Webinar, das aus Gründen sehr skurril ist. Nebenbei wärmt sich mein Abendessen im Ofen. Es gibt die ersten der 4000 Tonnen Kartoffeln für Berlin, die ich vor dem Backen mit meinem Bärlauch-Orangen-Mandel-Pesto von letztem Frühling vermischt habe. Schmeckt sehr gut! Dazu eine Estragon-Ingwer-Limo.

Die Challenge ist heute an Tag 30 angekommen, insgesamt habe ich schon seit 36 Tagen keine Lebensmittel mehr eingekauft. Ein paar Gerichte habe ich noch auf meiner To-Do-Liste, aber so langsam ist ein Ende in Sicht. Am Wochenende kommt zwar die nächste Gemüsekiste, aber wahrscheinlich gehe ich dann im Februar (also direkt nächste Woche) doch mal wieder los und hole zumindest ein paar Kleinigkeiten, vor allem Milchprodukte und andere Proteinquellen. Und Blutorangen! Die haben schließlich gerade Saison und ich verpasse gerade die ersten Wochen davon!
Abendunterhaltung ist dann wieder Letterkenny und dann geht es gegen 23 Uhr zu langwierigen Einflusszonenkonflikten mit den Katzen ins Bett.