Adäquat geschlafen, dann gemütlich in den Tag gestartet und nach der Hälfte des morgendlichen Reboots erstmal ein schönes Frühstück gemacht.

Beim Frühstück mache ich den Rätsel-Teil vom Reboot, dann direkt schon wieder Yoga. Eine etwas anstrengendere Runde heute, aber ich kann nur die Sachen nicht, die ich auch vor meinen Stürzen schon nicht konnte und plötzlich Sachen wieder, die lange nicht gingen. Juhu! Danach Duschen und schick machen für einen Videocall, der länger geht als gedacht aber auch sehr angenehme ist.
Hinterher etwas Gewusel – Müll wegbringen, nach der Post gucken (noch nicht da) und dann erstmal Mittagessen kochen. Ich mische TK-Spinat und Dosenbohnen, koche beides in Acqua Faba mit Parmesanrinde und etwas Tomatenmark und gebe dann Zitrone, Pfeffer und Olivenöl oben drauf, dazu eine Scheibe Brot – sehr leckeres, gesundes, ausgewogenes Mittagessen und eine Portion für morgen bleibt auch übrig.

Danach weiter häusliches – ich sauge die Wohnung durch, hole ein Päckchen vom Späti ab, dass dort hingezögert wurde, obwohl ich definitiv zuhause war, ärgere mich, dass das Bestellte zu klein ist und ich also noch weitere To Dos auf der Liste habe und backe nebenbei den letzten Kürbis vor, um ihn dann zu pürieren und bei Bedarf schneller verwenden zu können.

Dann ruhe ich mich nochmal kurz ein wenig aus, bevor es Zeit ist, zur Abendverabredung aufzubrechen. Der Liebste und ich haben einer Freundin zum runden Geburtstag ein chinesisches Gourmetessen geschenkt. Ich fahre also mit Straßenbahn und U-Bahn nach Kreuzberg. Der Bus am Schluss fährt mir vor der Nase weg und so laufe ich am Schluss nochmal zwanzig Minuten, durch inzwischen wieder recht kaltes Berlin. Es folgt ein sehr toller Abend mit insgesamt vier Stunden Essen, dazu für mich zwei Yuzu Spritz und Wasser, die anderen trinken Tsingtao.









Am Anfang essen wir mit viel Elan alles auf, ab den Frühlingsrollen fällt das langsam schwerer. Bei den Jakobsmuscheln (ich esse zwei) fragt mich der Liebste, wie mein Histaminfüllstand ist. Erst da fällt mir auf, dass die Kombi aus viel fermentiertem, Meeresfrüchten, Zitrus, Alkohol, Kohlensäure und generell viel Essen vielleicht gar nicht so gut ist. Von der Peking-Ente und den Dumplings koste ich dann jeweils nur noch vorsichtig. Beim Dessert übernimmt dann allerdings der Zweitmagen und ich kann nochmal richtig zuschlagen.
Zum Abschluss bekommt der Liebste einen Bambusschnaps, von dem ich auch koste. Dann zahlen wir kurz vor Mitternacht die Zeche und wir zwei lassen uns luxuriös im Taxi zurück in den Pberg schaukeln, füttern die Katzen und fallen dann erschöpft und vollgefressen, aber glücklich, ins Bett. In dem Restaurant hatten wir übrigens vor über sechs Jahren unser zweites Date, gut möglich, dass das mit ein Grund für den Erfolg dieser Beziehung ist…
Da wäre ich froh über den Namen des Restaurants, falls ich mal in Berlin sehr schön essen möchte. Das sieht alles hervorragend aus!
Das ist die Long March Canteen – Essen super, aber man muss mit großer Lautstärke essen und an langen Tischen mit anderen Leuten, auf Holzbänken sitzend. Die nehmen das Thema ernst. Nur wenn man in großer Runde kommt, kann man einen separierten Tisch bekommen.
Cool, danke !!