Es ist der 5. und wie jeden Monat ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Die anderen Beiträge zu “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” findet Ihr hier.
Die ganze Nacht immer mal wieder von Katzentatzen im Gesicht geweckt worden. Mir gefällt diese neue Angewohnheit der Biester so gar nicht, ich habe aber einen (unbelegbaren) Verdacht, woran es liegen könnte. Es gibt nämlich seit ungefähr einem guten halben Jahr in der Wohnung unter uns ein Baby, das auch öfter nachts wach ist. Möglicherweise finden die Katzen, ich solle das Geräusch abstellen? Anyway, kurz nach 7 beende ich die Nacht und widme mich dem morgendlichen Reboot.
Kleine Tour durch die sozialen Medien (Facebook, Instagram, Mastodon, BlueSky, Threads – in letzterem ist meine Timeline inzwischen fast ausschließlich kanadisch, inkl. sehr viel Nova Scotia), Feedreader leer lesen, selbst Bloggen, mit dem Liebsten telefonieren, Französisch-Lektionen, Italienisch-Streak nicht abreißen lassen, Wordle, Connections, Strands, Crossword Mini, Spelling Bee, Past Puzzle, Ciddle, FoodGuessr, Bandle und schon kann ich aufstehen. 😉
Die Katzen bekommen ihr Frühstück, dann auch ich. Es gibt einen Rest Quark mit einem Rest Johannisbeergelee, die vorletzte kanarische Banane, eine Kiwi und eine Handvoll getrocknete Wildfeigen, dazu schwarzen Tee mit Yuzu.

Damit geht es direkt an den Schreibtisch, wo heute erstmal richtiger Jahresanfang stattfindet. Ich hänge bzw. stelle die beiden neuen Kalender auf, melde mich für weitere Veranstaltungen an, beende die Buchhaltung fürs letzte Jahr und richte mir die für dieses Jahr ein, weihe meine neue Kreditkarte ein (die alte ist seit 31.12. nicht mehr aktiv) und ändere an verschiedenen Stellen mein Zahlungsmittel, bestelle mir eine neue Maus (die alte ist einem katzenbedingten Sturz zum Opfer gefallen, natürlich) und setze einen LinkedIn-Post zum neuen Jahr ab.
Dann ist auch schon Mittagszeit. Es gibt einen Bagel mit Kräuterfrischkäse, Räucherlachs und süßem Senf, dazu die vorletzte Gurke mit Dill und Wasser mit Holunderblütensirup.

Hinterher gehe ich ins Draußen, die Katzen brauchen Futternachschub – mein eigenes Futter reicht noch eine ganze Weile, kein Nachkauf nötig.

Wieder zurück mache ich mir einen weißen Tee mit Rosenblättern und gehe zurück an den Schreibtisch – Vorbereitung für einen Termin morgen. Zwischendurch ein kurzer Plausch mit der Mitbewohnerin, die ich heute auch das erste Mal dieses Jahr sehe (Sie war über Silvester weg und danach arbeiten, wenn ich wach war.)
Feierabend ist dann gegen 18 Uhr und der führt mich direkt wieder in die Küche. Heute gibt es die zweite Hälfte vom gestrigen Butternut-Kürbis – im ganzen geröstet, mit Öl, Knoblauch und Rosmarin, gefüllt mit Baked Beans und am Ende mit Käse überbacken, dazu Basmati- und Wildreis mit getrockneten Cranberries – ein insgesamt recht indigen amerikanisches Essen. Deshalb unterlege ich den dazugehörigen Insta-Post zu meiner #loosyisstdiekücheleer-Challenge (keine neuen Lebensmittel gekauft seit 20.12.) auch mit passender Musik von Northern Cree.


Bald nach dem Essen geht es mit dem gestern vom Nachbarn ertauschten Entspannungstee in die Badewanne und danach sehr früh mit Buch ins Bett.