Grad zum ersten Mal dieses Jahr beim Datum verschrieben, wieso das denn? Bisher lief es doch so gut…
Gemütliches Aufwachen mit dem Liebsten, bzw. neben dem Liebsten, denn er rührt sich erst, als ich schon blogge und steht auf, um Kaffee zu machen. Als wir irgendwann bereit sind, aufzustehen, fragen wir das Teilzeitkind im Scherz, ob es uns Eier braten und Frühstück ans Bett bringen würde. Es sagt sofort zu und ist dann empört, dass das nur ein Scherz war. Es würde es ja entspannter finden, wenn wir nicht auch noch in der Wohnung herumwuseln würden. Selbst hat es da schon sehr viel ferngesehen und Omelette gefrühstückt. Wir stehen dann aber trotzdem auf und essen halt alleine unser eigenes Frühstück.

Dann setze ich mir für ein Stündchen produktiv mit dem Laptop aufs Sofa, anfänglich noch unterstützt vom Liebsten für Rat und Tat. Währenddessen imprägnieren die nicht schneetauglichen Stiefel des Kindes auf dem Balkon vor sich hin. Hinterher wagen wir uns zu dritt hinaus in den Park. Schön ist das!

Auf unserer Runde kommen wir der Konditorei gefährlich nahe, der Liebste schlägt selbst vor uns einzuladen und da sagen wir natürlich nicht nein, sondern kaufen was zum Mitnehmen und für das Kindelein einen Kakao und to go.
Wieder zuhause mache ich zur Resteverwertung zwei Bratäpfel mit Butter, Ahornsirup, Mandeln und Zimt für das Kind und mich, dann gibt es Torte für alle, inkl. der neuen Mitbewohnerin samt Freund, die koreanischen Ingwertee beisteuern.


Eine sehr gemütliche Runde haben wir da, mit vielen guten Gesprächen. Schön, auch, wie das Teilzeitkind inzwischen fast alles versteht, was wir auf Englisch bereden und selbst auch fleißig mitredet – noch mit vielen deutschen Wörtern dazwischen, aber es wird, es wird. Nach dem Tischabräumen gehen alle wieder ihren Dingen nach. Die Mitbewohnerin richtet weiter ihr Zimmer ein, ihr Freund beendet eine Hausaufgabe für die Uni, das Teilzeitkind kümmert sich um Englisch und Latein, der Liebste macht ein Nickerchen und ich mache mich auf den Heimweg. Mit Umweg über Schöneberg – ich bringe einer Freundin und ihren Kindern etwas von unserer Dubai-Schokolade – brauche ich gute anderthalb Stunden nach Hause. Es schneit schon wieder auf das Gestreute und ist teilweise ordentlich glatt.
Zuhause füttere ich die Katzen und mache mich an die Abendbrotvorbereitung. Ein Nachbar bekommt meinen letzten Salbei zur Schmerzlinderung, ich erhalte dafür einen Entspannungstee und werfe stattdessen Thymian auf den Kürbis.

Zum und nach dem Essen noch ein paar Folgen Ted Lasso und dann ist auch schon wieder Schlafenszeit…