02.01.2026 – Same old, same old

War was? Hier ein ganz normaler Freitag. Der Liebste muss arbeiten, ich habe einen Wecker, wache aber vor dem Klingeln auf. Morgendlicher Reboot, dann Frühstück.

Müsli mit kanarischer Banane, Matcha Latte

Ein bisschen träge bin ich und hoffe fast, dass auch mein dritter Sportkurs in Folge kurzfristig abgesagt wird. Das passiert aber nicht – zum Glück für meine Schulter, die schon seit einer Weile jammert. Also los, mit Straßenbahn und U-Bahn durch den aufkommenden Schnee nach Mitte und dort rin ins (heute wieder warme) Wasser.

Der heutige Trainer muss mindestens Ende 70 sein (wirkt deutlich älter als mein Papa), ist aber fit und enthusiastisch wie zwei Turnschuhe (sonst würde er wohl auch keine Sportkurse im Fitnessstudio geben). Bisschen Typ Bernie Sanders, aber mit Berliner Schnauze. Irgendwo zwischen Bernie Sanders und Opa Hoppenstedt. Die Musik bewegt sich dann auch zwischen 60er Jahre Rock‘n‘Roll und 90er Jahre Techno. Wirklich gutes Training und abwechslungsreiche Übungen, gerne wieder.

Hinterher geht’s zum Aufwärmen in den Whirlpool, der aber heute gar nicht whirlt und deshalb schnell langweilig wird. Stattdessen früher ins Dampfbad, das sehr gut tut. Ich ruhe hinterher kurz im Ruheraum und entscheide mich dann gegen die zusätzliche Sauna, vor neun Tagen hatte ich noch Fieber, vor elf noch einen positiven COVID-Test… Immer langsam mit den jungen Pferden, sagt mein Kreislauf. Also geht es früher als gedacht wieder heim und ich mache mir gleich erstmal Mittagessen.

Es gibt Blumenkohlsalat vom Silvesterbuffet und dazu gekochte Zucchini mit Olivenöl, Zitrone und Basilikum.

Und dann ist Schreibtischzeit. Gegen 15:30 mache ich eine Pause, telefoniere mit dem Liebsten und drehe dann eine lange Neujahrsspaziergangsrunde mit dem Lieblingsnachbar. Danach nochmal Schreibtisch und dann gegen 18 Uhr Feierabend und Kochzeit.

Ich röste zwei Süßkartoffeln mit Salbei, Knoblauch und Butterschmalz im Ofen an. Als sie kurz vor weich sind, koche ich im Zucchiniwasser vorhin zwei Handvoll Muschelnudeln. Dann zerstampfe ich die Sükartoffeln, verrühre sie mit Nudelwasser, gebe die Nudeln dazu und zwei Sorten Käse (Grana Padano und Bergkäse) und Semmelbrösel darüber und lasse das Ganze nochmal überbacken. Voilà: Sweet Potatoe Mac‘n‘Cheese, festlich gewürzt und superlecker – könnte so auf amerikanischen Thanksgiving-Tischen stehen – ich esse zwei große Portionen und muss dann erstmal ein Verdauungsschläfchen halten.

Der Rest des Abends vergeht dann mit einer Mischung aus TikTok und Ted Lasso, Schlafenszeit wieder deutlich nach Mitternacht, aber jetzt ist ja auch Wochenende…

Hinterlasse einen Kommentar