30.01.2026 – Nicht mein Tag

Ich wache kurz vorm Weckerklingeln auf und mein Arm schmerzt, ob des gestrigen Sturzes, ein wenig, aber aushaltbar. Trotzdem ärgere ich mich gleich wieder. Dann aber gibt es Kaffee im Bett während das Teilzeitkind sich zum Frühstück Eier brät und dann zur Schule, zu den Zeugnissen und in den Winterurlaub aufbricht. Dann noch weiter im Bett herumsandeln, bis der Liebste arbeiten muss. Das ist mein Zeichen, aufzustehen und den nächsten Kaffee zu machen. Ich koche einmal aufwändig Wasser in der Moka, weil ich den Kaffee vergesse und lasse dann die leere Mikrowelle laufen, während die Tassen mit der Milch noch auf der Küchentheke stehen… Nicht mein Tag.

Zum Frühstück dann Kaffee, O-Saft, Mandarine, Brot mit Snickers Spread, Brot mit Erdbeermarmelade

Nach dem Frühstüch verabschiede ich mich und laufe vorsichtig durch das glatte Draußen zur S-Bahn. Ich fahre bis zur Friedrichstraße und laufe vorsichtig ins Kulturkaufhaus, ein Geburtstagsgeschenk für die beste Freundin besorgen, mit der ich heute Abend verabredet bin. Dann vorsichtig zum Drogeriemarkt, vorsichtig zur anderen S-Bahn und am Alex vorsichtig umsteigen in die Straßenbahn. Ich steige vorsichtig aus der Straßenbahn aus, bin dann einen kurzen Moment unvorsichtig und liege schon wieder auf dem Eis – ein Bein (Knie und Knöchel) schmerzhaft verdreht, das andere Bein knapp nicht unter der Straßenbahn. Drei andere Leute helfen mir auf, denn es ist zu glatt, um Halt zu finden. Ich bedanke mich, halte mich am Ampelpfosten fest und veratme den Schreck, bevor ich vorsichtig den Weg nach Hause humpele, während das Adrenalin weicht und die Schmerzen stärker werden und die im Arm übertönen.

Zuhause warne ich im Treppenhaus noch die Nachbarin, die gerade fröhlich nach unten hüpft, dann packe ich schnell meinen Rucksack aus, koche Tee, füttere die Katzen, hole mir zwei Kühlpacks aus dem Tiefkühlfach und lege mich mit beiden aufs Bett. Erst der besten Freundin absagen, dann mit dem Liebsten telefonieren und dann der Familie Bescheid sagen.

Ich liege da, immer noch ein bisschen voller Adrenalin, kühle Knie und Knöchel und habe ungute Erinnerungen an den anderen Fuß, vor knapp einem Jahr. Am Anfang fühlt es sich ähnlich an, aber im Laufe des Tages scheint sich herauszukristallisieren, dass es diesmal nicht so schlimm wird. Das Knie ist relativ schnell wieder halbwegs OK und schwillt nicht an, nur drumherum weht es ein wenig. Der Knöchel schwillt ein wenig an, aber nichts im Vergleich zu letztem Jahr und ich kann damit auftreten. Ich halte ein Mittagsschläfchen und danach sieht die Welt schon ein bisschen besser aus.

Am Nachmittag koche ich mir Pasta mit Anchovis, Knoblauch, Kapern, Bottarga, Petersilie und Zitrone, dazu geröstete Semmelbrösel. Kurz danach kommt die Gemüsekiste an – einen Tag zu früh und wieder in anderer Zusammensetzung als angekündigt. Es fehlen Kohlrabi, Gurken und Kohl, dafür gibt es Fenchel.

Ich erledige endlich meine heutigen Italienisch- und Französisch-Aufgaben, der Rest vom morgendlichen Reboot ist am Morgen schon passiert. Dann noch ein bisschen Produktivität am Laptop, aber ich übertreibe mal nicht, schließlich bin ich malad. Stattdessen schaue ich die neue halbe Staffel Bridgerton und bin ein wenig enttäuscht, dass die Story so Aschenputtel ist und dass nicht mehr auf Benedicts Bisexualität eingegangen wird, jetzt wo seine Staffel dran ist. Die Serie ist doch sonst so gut mit Repräsentation.

Zum Abendbrot gibt es die reife Tomate aus der Kiste mit der vorletzten Avocado, dem Rest Dosenmais und einem Limettendressing. Dieses Wochenende halte ich meine Keine-Lebensmittel-nachkaufen-Challenge noch durch, aber ich denke am Montag oder spätestens Dienstag werde ich dann doch mal wieder in den Supermarkt gehen. Ich könnte noch eine ganze Weile von Nudeln mit Ketchup, Asianudeln mit Algenbrühe, verschiedenen Gemüsekombinationen und Süßkram leben, aber ich brauche für die Abwechslung und das Wohlbefinden auch wieder (vegane) Milchprodukte, (vegane) Fleisch- und Fischprodukte, Müsli und frisches Obst – die letzte Kiste und schon fast wieder aufgegessen. Ich werde aber mit Bedacht nachkaufen und trotzdem gucken, dass ich weiter Dinge aufbrauche.

Den Rest des Abends verbringe ich dann wieder mit Letterkenny und verarbeite nebenbei die Nachrichtenlage. Der Tag hatte diesbezüglich ja großartig angefangen, mit dem Auftritt von Mark Carney beim Canadian Media Summit und seiner Rede über Heated Rivalry. Dann aber im Laufe des Tages die Nachricht über die Festnahme (und zum Glück spätere Freilassung) von Don Lemon, die neue Ladung Epstein Files, körperliche Funktionen im Oval Office und dann auch noch der Tod von Catherine O‘Hara… it is a lot.

Vor dem Einschlafen mache ich noch ein Erinnerungsfoto vom Arm, der nach dem gestrigen Sturz wohl den Höhepunkt an Bluterguss erreicht hat, und eins vom Knöchel, zu Dokumentations- und Vergleichszwecken – das zeige ich aber nicht, es gibt ja Menschen mit Fußphobie…

29.01.2026 – Streak gerissen

Ich wache kurz vor dem Weckerklingeln seltsam erholt auf, dann höre ich ein leises, heiseres Miauen an der Balkontür, das schnell lauter wird, als ich die Tür aufmache. Huch, Nimbin hat draußen geschlafen und Noosa hat, pragmatisch wie sie ist, nicht Bescheid gesagt, sondern sich über mehr Platz im Bett und mehr Aufmerksamkeit von mir gefreut. Der arme schwarze Kater ist ganz kurz erbost und meckert, dann guckt er nach dem Futter, dann kuschelt er sich schnurrend an mich und wärmt sich wieder auf. Eine Viertelstunde später ist alles wieder wie es soll – sind halt insgesamt doch eher Wildtiere, obwohl sie die Vorzüge einer warmen Wohnung und regelmäßig servierter Mahlzeiten sehr zu schätzen wissen. Ich bin trotzdem ganz froh, dass die Minusgrade im Moment nicht mehr so tief gehen (und es auf dem Balkon auch ein Katzenklo gibt).

Ich lese Blogs und schreibe Blog und dann muss ich auch schon aufstehen. Schnelles Frühstück aus Lebkuchen und kanarischer Banane, den letzten vietnamesischen Kaffee in den Becher und schon geht es ins Draußen. Ganz schön schlitterig auf den Wegen, aber ich komme unfallfrei zur Straßenbahn. In Mitte ist besser geräumt, Umsteigen klappt gut und von der U-Bahn zum Fitnessstudio ist es komplett unproblematisch. Kurz darauf sitze ich im Whirlpool und lasse mich noch ein paar Minuten wachmassieren, bis der Kurs losgeht.

Statt Aquapogo ist heute eher Aquadisco dran, aber das passt auch sehr gut. 45 Minuten laufen gefühlt alle Tanzfilme der 70er und 80er durch (Grease, Saturday Night Fever, Footloose, Dirty Dancing) und für Pulp Fiction ist auch noch Zeit. Und für „Walking on Sunshine“. Ich fühle mich wie im Studentenclub der Nuller Jahre und komme vor lauter Mitsingen mehr aus der Puste, als er der reine Sport verlangt. Unbedingt wieder öfter tanzen, sage ich mir. Sehr gut übrigens: Arm und Schulter machen nach anderthalb Jahren fleißig mit, tun nur ganz leicht weh, und vom Fuß merke ich schon nach einem Dreivierteljahr gar nichts mehr.

Es folgen Dampfbad, Ruheraum, Sauna, Ruheraum, Duschen, Cremen, Anziehen, Föhnen und dann bin ich nach knapp zwei Stunden schon wieder draußen. Am Alex kaufe ich mir noch einen neuen Zweitbikini (anprobieren erst später, habe ich jetzt keinen Nerv mehr und zurückbringen geht ja trotzdem) und dann geht es wieder zurück nach Hause. Ich bringe noch fix den Müll runter und dann gibt es Mittagessen am Schreibtisch.

Selbst gebackenes Brot, letzter Kräuterfrischkäse, Avocado mit Limette

Ich bin ein paar Stunden alleine fleißig, dann habe ich anderthalb Stunden Workshop mit zehn anderen und dann ist Feierabend. Schnell Sachen packen und wieder los, diesmal nach Südberlin. Dort, auf dem Weg von der S-Bahn zur Liebstenwohnung, reißt dann doch mein Streak: Ich war ja so stolz darauf, diesen Winter trotz aller Glätte und viel Draußensein noch nicht einmal gestürzt zu sein. Tja. Ein abschüssiger, ungestreuter Weg mit überfrorenem Kopfsteinpflaster und ohne Beleuchtung bringt mich ins Schlingern, der volle Rucksack zieht mich zusätzlich nach hinten und dann liege ich. Nicht ohne vorher noch unsanft mit dem linken Arm auf der Gehwegbegrenzung aufzukommen. Natürlich mit dem Linken, warum Schmerz und Verletzungen unnötig verteilen?

Ich ärgere mich, versuche dann aufzustehen, was aufgrund der Glätte des Untergrunds nicht gelingt, rutsche dann auf dem Po bis nach unten, wo es eisfreie Stellen gibt, und rappele mich dort wieder auf (mit Mühe, wegen Rucksack). Dann stapfe ich frustriert zum Liebsten und lasse meinen Unmut an ihm und dem Teilzeitkind aus. Zum Glück gibt es dann aufgetautes Roastbeef von Weihnachten, Klöße, Rotkraut, Sauce und ein Glas Wein und dann geht es schon wieder.

Den Abend verbringe ich mit dem Liebsten auf der Couch, während sich an Arm und Hand ein paar ordentliche Blutergüsse bilden. Ansonsten fühlt sich alles etwas sore an, scheint aber nicht ernsthaft verletzt zu sein. Nervig, aber ein ganz anderes Erlebnis als vor anderthalb Jahren, als ich wochenlang trotz Schmerzmitteln nicht richtig schlafen konnte und den Gang zum Arzt aufgrund anderer Prioritäten unverantwortlich verschleppt habe. Das hier wird in ein paar Tagen vergessen sein. Trotzdem früh ins Bett, morgen klingelt der Wecker wieder früh!

28.01.2026 – Zauberwelt

Der Wecker hätte sehr früh geklingelt, aber mein Kopf und die Katzen lassen mich einfach schon gegen 4, nach einem Toilettengang, nicht mehr einschlafen. Finde ich erstmal nicht schlimm, bis dann gegen 9 eine bleierne Müdigkeit einsetzt, die ich so nicht gebraucht hätte. Auf jeden Fall ist der morgendliche Reboot sehr früh erledigt, gebloggt wird schon vor 7 und halb 9 sitze ich bereits mit Frühstück am Schreibtisch.

Porridge aus letzten Haferflocken, dazu letzte TK-Himbeeren und ein paar Pistazien, Sencha

Kurz nach zehn habe ich einen einstündigen Videocall, bei dem ich zum Glück schnell munter werde. Danach muss es schnell gehen. Ich packe meinen Kram zusammen, backe eine TK-Brezel auf und nehme mir dann ein Mittagessen auf die Hand mit:

Ein paar Walnusskerne (unten in der Tüte), TK-Breze, kanarische Banane

Dann geht es durch die verzauberte Winterwelt zur S-Bahn.

So vereiste Bäume habe ich selten gesehen – ja, ich war zwei Tage nicht draußen – zum ersten Mal ganz bewusst vor 21 Jahren an den Niagarafällen. Bin ganz verzückt, besonders als Wind aufkommt und die Bäume anfangen zu klingeln.

In der S-Bahn esse ich Nüsse und Breze, beim Umsteigen die Banane. Dann noch mehr S-Bahn, noch ein bisschen Laufen (Penguin Style), dann habe ich einen zweistündigen Vor-Ort-Termin. Hinterher schlittere ich auf gleichem Wege wieder zurück und kurz vor 16 Uhr bin ich wieder zuhause und ruhe mich erstmal kurz aus und telefoniere mit dem Liebsten.

Um 16:30 dann nochmal ein kurzer Videocall, dann ist das Energielevel im Kopf auch erschöpft. Ab auf die Couch bzw. dann relativ schnell in die Küche, Abendbrot kochen. Es gibt aus drei von den 4000 Tonnen Kartoffeln für Berlin Kartoffelbrei, dazu mache ich die restliche Tomatensauce von gestern warm, ergänze mit Dosenmais und Chilipulver und zermatsche eine halbe Avocado mit Limettensaft. Sehr lecker! Nebenan plane ich die nächsten Tage essensmäßig durch und schätze, dass ich wohl Anfang nächster Woche das erste Mal seit dem 20. Dezember Lebensmittel kaufen werde… Aber warten wir‘s ab.

Den Rest des Abends verbringe ich mit amerikanischen Late Night Shows, dem dieswöchigen Josh-Johnson-Video und der vierten Staffel Letterkenny, die wieder viel für mein Sprachwitzzentrum tut. Kurz nach Mitternacht ins Bett und dann wird mal richtig geschlafen!

27.01.2026 – Busy Bee

Eigentlich dachte ich heute an einen ganz geruhsamen Tag, stellte mir eine Yoga-Session am Morgen vor, ein Bad am Abend und dazwischen gemütliche Produktivität. Aber irgendwie ist dann ständig irgendwas und die nötige Ruhe will sich nicht einstellen.

Das Frühstück gibt es also direkt am Schreibtisch, mit den Resten von zwei Müslisorten (Blaubeer-Cassis und Cranberry-Schoko) und der letzten Hafermilch. Ein weiterer Rest Erdbeermüsli ist noch da, aber der wird wohl warten müssen, bis ich meine Challenge beendet habe und Milch nachgekauft habe (Der Rabattgutschein für die nächste Müslibestellung liegt auch schon bereit). Oder ich esse den Rest mit frisch gepresstem O-Saft? Den strecke ich mir heute jedenfalls mit frisch gepresstem Zitronensaft und Wasser und rühre außerdem Flohsamenschalen ein. Zum Müsli gibt’s eine kanarische Banane und zu allem schwarzen Tee mit Mango.

Dann bin ich fleißig am Schreibtisch – Organisieren, Recherchieren, Kommunizieren, Telefonieren… lauter Ieren jedenfalls. Zwischendurch ein kurzes Webinar, dann weiter Ieren.

Mittags mache ich mir die restlichen Kartoffeln mit Bärlauch-Orangen-Mandel-Pesto von gestern warm und dazu noch ein paar TK-Bohnen mit Bohnenkraut und Butter.

Es geht weiter am Schreibtisch, bis ich die nächste Pause brauche und Abendbrot mache. Es gibt die letzte Dose Tomaten in Form von Marcella Hazans berühmter Tomatensauce, dazu Spaghetti, Basilikum und Grana Padano.

Während die Sauce köchelt, iere ich weiter, mit dem Laptop in der Küche. Nach dem Essen mit dem Laptop auf dem Sofa und nach dem Sofa auf dem Handy in der Badewanne und im Bett (jetzt aber nur noch auditiv). Dann 23 Uhr Schlafenszeit, denn morgen wird ein langer, voller Tag…

26.01.2026 – Montags dann

Ein Montag mit Ausschlafen, das passt ganz gut nach der Feierei am Wochenende. Gerade noch rechtzeitig mit dem Liebsten telefoniert, bevor er in einen anstrengenden Arbeitstag startet und dann erstmal in Ruhe den morgendlichen Reboot absolviert. Zum Frühstück dann von dem experimentellen Brot von gestern – mit Kräuterfrischkäse bzw. Butter und Honig und dazu eine Crowdfarming-Apfelsine und Earl Grey.

Dann setze auch ich mich an den Schreibtisch. Es gibt ein paar bürokratische Sachen zu klären, dann die üblichen täglichen Erledigungen. Dazu höre ich Jawls neues Album (Malcolm F – Circles & Squares), das heute erschienen ist. Ich habe es natürlich schon vor einer Weile presaved, aber Tidal und ich fremdeln noch in der UX. Ich bekomme den Release Day über Instagram mit und suche dann manuell in Tidal – ohne Erfolg, die Suchfunktion ist unterirdisch. Dann klicke ich auf den obigen Link und plötzlich ist das Album da und läuft dann den ganzen Tag immer wieder mal. Gefällt mir sehr gut und holt mich noch ein bisschen mehr ab als der Vorgänger. Jawl hat auch Liner Notes dazu verfasst.

Nach der ersten Schreibtisch-Schicht lege ich eine Runde Haushalt ein, während die Mitbewohnerin putzt, und mache mir dann die algenbasierte Brühe von gestern wieder heiß, diesmal gibt es Reisnudeln dazu statt der Weizennudeln von gestern. Spannend: Die Algen machen ordentlich Schaum beim Kochen.

Die zweite Schreibtischschicht betrifft dann meine Steuererklärung, die ich eigentlich schon komplett fertig machen könnte, wenn nicht noch verschiedene Unterlagen fehlen würden, ich schreibe Listen und setze mir Reminder in den Kalender. Dann räume ich eben stattdessen noch den Schreibtisch und die Ablage auf und wasche Wäsche, auch OK.

Relativ früher „Feierabend“ dann, mit dem in der Therme angefangenen Buch (Cameron Crowe – the Uncool) und einem Naschi-Teller.

Dann ist nochmal Webinar, das aus Gründen sehr skurril ist. Nebenbei wärmt sich mein Abendessen im Ofen. Es gibt die ersten der 4000 Tonnen Kartoffeln für Berlin, die ich vor dem Backen mit meinem Bärlauch-Orangen-Mandel-Pesto von letztem Frühling vermischt habe. Schmeckt sehr gut! Dazu eine Estragon-Ingwer-Limo.

Die Challenge ist heute an Tag 30 angekommen, insgesamt habe ich schon seit 36 Tagen keine Lebensmittel mehr eingekauft. Ein paar Gerichte habe ich noch auf meiner To-Do-Liste, aber so langsam ist ein Ende in Sicht. Am Wochenende kommt zwar die nächste Gemüsekiste, aber wahrscheinlich gehe ich dann im Februar (also direkt nächste Woche) doch mal wieder los und hole zumindest ein paar Kleinigkeiten, vor allem Milchprodukte und andere Proteinquellen. Und Blutorangen! Die haben schließlich gerade Saison und ich verpasse gerade die ersten Wochen davon!

Abendunterhaltung ist dann wieder Letterkenny und dann geht es gegen 23 Uhr zu langwierigen Einflusszonenkonflikten mit den Katzen ins Bett.

25.01.2026 – Eisiger Sonntag

Kurze Nacht nach langem Abend und am Morgen sind wir alle etwas derangiert. Da es im Hotelzimmer aber keinen Kaffee gibt, drängt der Liebste zum Aufbruch Richtung Frühstückssaal. Wobei Saal eine wohlwollende Untertreibung ist, der betreffende Raum ist kleiner als mein Wohnzimmer, enthält aber fünf Tische für je zwei Personen und zwei Frühstücksbuffets. Ich setze den Liebsten erstmal auf einen freien Platz und versorge ihn mit Kaffee und O-Saft, damit er sich in Ruhe akklimatisieren kann, dann stelle ich mir mein eigenes Frühstück zusammen, mich vorsichtig um die anderen Gäst*innen herumschleichend – es ist eine Herausforderung. So auch die Teeauswahl: Es gibt etwa 20 verschiedene Früchte- und Kräutertees, aber keinen einzigen echten Tee. Muss ich also auch Kaffee aus der Pumpkanne trinken. Ich denke kurz darüber nach, ob es am Kurort liegt, aber dann dürfte es ja auch keinen Kaffee geben, das ist aber in Brandenburg vermutlich undenkbar. Dafür ist die Obst- und Gemüseauswahl beeindruckend.

Gegen 11 checken wir zu viert aus und fahren rüber zum anderen Hotel, wo die anderen beiden noch bei ihrem Frühstück sitzen. Also drehen wir erst einmal eine Runde zum See, der beeindruckend zugefroren ist.

Als es zu kalt wird, gehen wir zurück in die Hotellobby und trinken dort noch einen Kaffee, bis auch die anderen soweit sind. Dann werden wir, unter Umgehung des SEVs, nach Storkow gebracht, von wo aus wir mit einer Regionabahn nach Königs Wusterhausen fahren, wo wir in den RegionalExpress nach Berlin umsteigen können. Am Ostkreuz trennen sich die Wege – das Geburtstagskind fährt weiter zum Hauptbahnhof, um zurück in den Westen zu reisen. Der Liebste und ein Freund nehmen die Ringbahn nach Süden, ich die nach Norden.

Zuhause erstmal aufwärmen und Katzen kuscheln. Dann mache ich mir eine große Kanne Zitronengras-Ingwer-Tee, packe meine Sachen aus und sichte die Vorräte. Die gestrige BrotbackSauna hat mich inspiriert. Ich habe noch einen Rest bald ablaufendes Vollkornmehl, den ich mit normalem Mehl verlängere und dann habe ich ungefähr die doppelte Menge für ein Brotrezept aus dem Internet. Dummerweise habe ich aber nur ein Viertel der Hefemenge da, das lässt sich aber durch längere Gehzeit kompensieren.

Diese nutze ich für einen ausgiebigen Mittagsschlaf. Danach muss ich feststellen, dass meine Kastenform entweder verschollen oder beim Liebsten ist, und parke den Teig stattdessen in einer Auflaufform. Das Ergebnis ist ein geschmacklich gutes Brot in Form eines riesigen Brötchens. Ich teile es in vier Teile und friere drei davon direkt erstmal ein.

Während das Brot backte habe ich mich auch ums Abendbrot gekümmert und eine Brühe mit Gemüsebrühepulver, Algen, Fischsauce, Sojasauce, grüner Chili und Limettensaft angesetzt und darin dann TK-Spinat und chinesische Weizennudeln gekocht. Sehr lecker!

Zum und nach dem Essen schaue ich einen dänischen Film auf Netflix, den sie Mango genannt haben, was wahrscheinlich ein fieser Trick war, damit ich ihn mir ansehe. Aber es gibt schöne Bilder von Andalusien und Mangos und außerdem spielen Hjördis aus Rita und Amir aus Borgen auch mit. Danach brauche ich aber noch etwas mit Substanz und weil mein Kopf noch nicht wieder zum Lesen bereit ist, gucke ich stattdessen weiter Letterkenny, bis ich gegen 23 Uhr ins Bett falle.

24.01.2026 – Geburtstagsfeierlichkeiten

Das heutige frühe Aufwachen wird präsentiert von Gedankenkarussell. Nach dem Großteil des morgendlichen Reboots, inklusive Bloggen, schlafe ich dann aber doch nochmal ein und bin dann das zweite Mal zu einer okayen Zeit wach. Liebstentelefonat, Rest vom Reboot, Packen, Frühstück.

Die beiden letzten Kardamomschnecken, eine Crowdfarming-Orange, weißer Tee mit Rosenblättern

Dann kommt eine zweite Ladung Tee in den Thermobecher und ich wage mich in die Kälte. Mit der S-Bahn zum Ostkreuz, dort den Liebsten treffen und mit dem RegionalExpress nach Erkner. Von da ist nämlich heute Schienenersatzverkehr und wir zuckeln eine Stunde lang stehend in einem vollen Linienbus über Land nach Fürstenwalde. Dann noch mit der Regionalbahn nach Bad Saarow, ein paar Schritte laufen und dann checken wir für einen Schnellwellness-Aufenthalt in der dortigen Therme ein.

Erstmal geht es zur Hauptattraktion, dem Solebad. Wir tanken Energie und Salz und dringen dann weiter in den Saunabereich vor. Ausgiebige Session im erstaunlich heißen Dampfbad, dann erstmal ruhen und lesen mit Blick auf den Park und den zugefrorenen Scharmützelsee, auf dem reger Betrieb herrscht.

Nächster Programmpunkt ist dann das Soundbad, in dem wir auf dem Rücken liegend im Wasser floaten und der Musik lauschen, die unter Wasser gespielt wird. Damit wir nicht wegtreiben, haken wir uns mit den Füßen am Beckenrand fest. Spannende Erfahrung, aber geht auf Dauer auf Rücken und Nacken. Dann das nächste für uns neue Highlight: Die BrotbackSauna. In deren Holzofen werden tatsächlich Brote gebacken, so dass es unglaublich toll riecht und wir ordentlich Hunger bekommen. Konsequenterweise dann erstmal Mittagspause mit Spinat-Pizza und einem Joghurt-Shake mit Mango, Maracuja und Ingwer.

Danach nochmal BrotbackSauna (ist einfach spannender als die anderen und nicht so heiß wie die ganz heißen) und nochmal ruhen, lesen und fast einschlafen. Zum danach wieder Wachwerden ziehen wir nochmal eine längere Runde im Solebecken und dann ist auch schon wieder Zeit aufzubrechen – der blöde Schienenersatzverkehr hat uns einfach na ne Stunde Wellness gekostet – da wäre noch ein weiterer Saunagang dringewesen!

So aber schnell umziehen und rüber ins Hotel laufen, einchecken, duschen, Haare waschen, föhnen und noch weiter ins nächste Hotel, wo in der Lobby schon die Geburtstagsgesellschaft versammelt ist. Es gibt ein großes Hallo, viel Crémant, drei verschiedene Kuchen und ein gemütliches Kaminfeuer. Wir verlustieren uns anderthalb Stündchen und stellen Kinder- und Jugendbilder in neuen Varianten nach. Dann ist es Zeit, ins Restaurant zu wechseln, wo schon ein Tisch auf uns wartet.

Tapas und Rosé
Ossobuco auf Pappardelle mit Waldpilzen und Bimi
Cheesecake mit Beeren und Affogato

Als das Restaurant zu macht, wechseln wir zurück ins Hotel und nehmen in der Bar dort ein paar Drinks zu uns, während sich ein Musiker an der Gitarre abmüht.

Yuzu Smash mit Gin, Minze und Honig

Als die Bar zu macht, setzen wir uns mit den letzten Getränken wieder in die Lobby an den Kamin, den wir jetzt ganz für uns haben.

Bald darauf geht das Geburtstagskind ins Bett, jemand anders leert seine Minibar und dann bleiben wir einfach noch eine ganze Weile sitzen, bevor wir uns im Dunkeln und Kalten auf den Rückweg in unser eigenes Hotel machen. Um 3 Uhr betreten der Liebste und ich unser Zimmer und schlafen kurz darauf tief und fest.

23.01.2026 – Kalt

Heute mal wieder vom Wecker aufgewacht, der früher klingelte als er sonst klingelt (wenn er denn an ist und wenn ich ihn nicht vorher ausschalte). Morgendlicher Reboot mit Tee im Bett, dann mache ich mir nochmal ordentlich Koffein (Espresso, mit Kakao Pulver verrührt, mit Wasser verlängert) und dazu Erdbeermüsli zum Frühstück. Die letzte Milch ist bald alle, dann ist das Thema Müsli durch, solange ich weiter durchhalte, keine neuen Lebensmittel nachzukaufen…

Kurz vor 9 sitze ich am Schreibtisch, Noosa auch. Kurz vor 10 locke ich Noosa raus und schließe dann die Tür, weil ich um 10 einen Call habe, der nix für Katzen ist. Sie murrt und scharrt noch eine Weile an der Tür. Kurz vor 11 geht die Tür wieder auf und ab da ist der Tag eigentlich ganz normal.

Mittags mache ich mir aus der ersten nachgereiften Crowdfarming-Avocado mit viel Knoblauch und Limettensaft einen Dip und esse dazu eine TK-Breze.

Dann geht es ins Draußen, dass sich heute besonders arktisch anfühlt. Ich bringe eine Retoure zur Packstation und kaufe Katzenstreu. Danach mummele ich mich warm auf der Couch ein und erledige noch ein paar Dinge am Laptop, bevor ich das Wochenende endgültig einläuten kann.

Zum Abendbrot gibt es Kokosmilchreis mit TK-Pflaumen und Zimt. Dann lese ich Aisha Muharrars Loved One aus. Keine hohe Literatur, aber sehr solide Unterhaltung, mitreißend, emotional und zwischendurch richtig spannend. Möchte ständig die Songs anmachen, von denen sie schreibt, aber leider gibt es die ja in echt gar nicht.

Den Rest des Abends verbringe ich mit Letterkenny, der kanadischen Kult-Comedyserie, deren Regisseur jetzt Heated Rivalry verfilmt hat und die deswegen gerade von einer neuen Fanbase entdeckt wird (inkl. mir). Völlig anders als Heated Rivaly, sehr speziell, aber auf eine Art witzig und wholesome, wie es aus Schitt‘s Creek ist. Ein bisschen wie The Ranch wenn The Ranch tiefgründigere Dialoge hätte. Brad Pitt ist laut IMDb auch Fan.

22.01.2026 – Oh Canada

Das heutige frühe Aufwachen wird gesponsert von Muskelkater vom Wasserpogo vorgestern. So gesehen ganz gut, dass der Kurs nächsten Dienstag schon ausgebucht ist und ich erst Donnerstag wieder hingehen kann. Nach ausführlichem morgendlichen Reboot setze ich mich schließlich mit Frühstück direkt an den Schreibtisch und beginne die täglichen Verpflichtungen.

Cranberry-Pistazien-Müsli, kanarische Crowdfarming-Banane, Sencha mit Zitronengras mit Mark-Carney-Zitat-Tasse

Dann ein langer Call mit einer ehemaligen Kollegin (Südengland), in dem wir uns auf den neusten Stand bringen und sich Noosa und Maggie (ihre Hündin) nach langer Zeit wieder sehen. Sehr schön. Hinterher beschäftige ich mich mit Vorbereitungen für einen Termin morgen, bis der Hunger zurückkommt, dann geht es in die Küche.

Spaghetti al Limone mit Basilikum und Pistazien

Der Nachmittag vergeht mit Merz-Rede in Davos (kein Kommentar), Judicial-Committee-Hearing in Washington (nur in Auszügen) und weiteren Vorbereitungen. Dann heißt es auch schon in Schale werfen. Kurz nach 17 Uhr verlasse ich die Wohnung und fahre mit S- und U-Bahn nach Charlottenburg.

Der Ku‘damm im Dunkeln gaukelt immer vor, ich würde in einer mondänen Stadt wohnen und wäre entsetzlich underdressed. Zum Glück trage ich Kleid und Blazer unter dem dicken Wintermantel. So passe ich dann ganz gut ins Ambiente des Neujahrsempfangs der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft, die dieses Jahr genau wie die deutsch-kanadischen diplomatischen Beziehungen ihr 75jähriges Jubiläum feiert. Ein guter Zeitpunkt, weltpolitisch gesehen.

Ich nehme mir unter Umgehung amerikanischer Softfrinks ein tschechisches Bier (die kanadischen Weinflaschen sind noch zu) und lausche den festlichen Ansprachen. Unter anderem hat die neue kanadische Botschafterin Vera Alexander heute einen der ersten offiziellen Auftritte – und spricht natürlich auch über Premierminister Carneys Rede. Dann stellt sie das Logo zur 75-Jahr-Feier vor: eine Verschmelzung von Ahornblatt und Eichenblatt, rot-weiß und schwarz-rot-gold, entworfen von einer Berliner Künstlerin. Der kleine weiße Zacken unten kommt vom Cursor und gehört nicht zum Logo.

Botschafterin an Logo

Danach widme ich mich dem wieder sehr guten Buffet und Gesprächen mit verschiedensten Anwesenden – Mitgliedern, Botschaftsangehörigen, Austausch-Alumnis, Reiseplanenden…

Beim anschließenden Kanada-Quiz räume ich direkt bei der ersten Frage wieder einen Preis ab (nicht wie im letzten Jahr zwei), weil ich als Schnellste weiß, dass Rod Stewart kein Kanadier ist. Ansonsten wiederholen sich viele Fragen vom letzten Jahr, andere sind nicht mein Fachgebiet (Das wichtigste Exportgut Kanadas nach Deutschland? Eisenerz!). Etwas enttäuschend finde ich (und andere), dass es keine Heated-Rivalry-Frage gibt. Das Quiz verdient Überarbeitung!

Nach dem Quiz ist dann auch der Wein offen und ich trinke noch ein Glas eines zu lieblichen Chardonnays aus Niagra und empfehle einer Frau aus Vancouver Weine aus Nova Scotia. Im Ausgleich erfahre ich, dass Mark Carney seine Rede selbst geschrieben hat – eine andere Gästin war mit in Davos. Und wir reden über North of North und Atarnajuat und was für verstaubte Vorstellungen die Deutschen von den Inuit haben.

Bald darauf mache ich mich auf den Heimweg, morgen geht es wieder früh raus. Mit S- und Straßenbahn geht es zurück in den Pberg und nach einem kurzen Check-in mit dem Liebsten direkt ins Bett.

21.01.2026 – Kartoffeln für alle

Sehr früh (aber immerhin nicht mitten in der Nacht) aufgewacht und dann diesmal einfach wach geblieben und den Tag in Angriff genommen. So sitze ich nach der Hälfte des morgendlichen Reboots schon ungewöhnlich früh beim Frühstück und bald darauf, nach dem Rest des Reboots, am Schreibtisch.

Cranberry-Schoko-Müsli mit Hafermilch, Crowdfarming-Orange, schwarzer Tee

Ich fleißele vor mich hin, bis ich gegen Mittag erst ein Webinar und dann ein Meeting habe, für das die Kamera an sein und ich mich also in Schale werfen muss. Das erlaubt mir dann aber auch, direkt danach rauszugehen und eine Erledigungsrunde zu drehen. Die Sonne sonnt, es ist kalt. Ich gehe einen Brief bei einer Behörde einwerfen, das geht deutlich schneller als mit der Post und kostet statt Porto nur Schritte, und kehre dann bei der örtlichen Bibliothek ein, in der heute welche von den 4000 Tonnen Kartoffeln für Berlin verteilt werden. Jede*r nur eine Tüte, keine Selbstbedienung!

Das ist kein Cheat im Sinne der Keine-Lebensmittel-kaufen-Challenge, weil ich ja nichts kaufe, sondern helfe, Verschwendung zu vermeiden – so gesehen genau im Geiste der Challenge. Trotzdem verlängert es natürlich mein Durchhaltevermögen, denn meine letzten Kartoffeln habe ich gestern gekocht und der Rest davon steht für später auf dem Speiseplan.

Wieder zuhause gibt es das letzte Vogelhochzeitsnest und ein paar Walnüsse, dazu einen Sencha. (Technisch gesehen habe ich die Vogelhochzeitssachen auch gar nicht gekauft, wo bleibt meine Rechnung?)

Dann schaue ich mir die Rede des amerikanischen Präsidenten in Davos an, die weit weniger interessant (weil erwartbarer) ist, als die von Mark Carney gestern. Historisch trotzdem spannend, rhetorisch auch (gibt Rhetorik ja in gut und schlecht) und emotional eher in die andere Richtung aufwühlend als gestern, Stichwort Rassismus, persönliche Angriffe auf weibliche Politikerinnen, Beschimpfungen, Lügen… DJT versucht, die Schilder wieder aufzustellen, die Carney gestern abgeräumt hat. Mit mäßigem Erfolg immerhin, der Applaus bleibt verhalten aber einige Leute stehen dabei trotzdem auf.

Ich mache mir früh Abendbrot, wärme die Kartoffeln von gestern auf und backe dazu eine Ofenkäse, den ich auf Geheiß des Foodie-Internets vorher mit Knoblauch, Zitronenschale, Thymian, Pfeffer und Weißwein (hier stattdessen Sherry, wegen Challenge) aufpeppe. Sehr gut, nächstes Mal noch mehr Zitrone!

Dann gibt es nochmal anderthalb Stunden Webinar, bis 20:30, bevor es Zeit für Feierabendunterhaltung ist. Meine sorgfältig kuratierte kanadalastige Threads-Timeline hat gestern nach der Carney-Rede ein sehr tolles Meme kreiert: „Don‘t ask my why I know this but Mark Carney [blank]“, wobei dann jeweils kanadische Stereotype oder Referenzen auf kanadische Kulturerzeugnisse eingefügt werden, mit denen ausgedrückt werden soll, wie kanadisch (und damit halt gut) Mark Carney ist. Es geht um Höflichkeit, Eishockey, Heated Rivalry, Alanis Morrisette, Schitt‘s Creek, Anne of Green Gables, The Vinyl Café, das metrische System, Tim Horton‘s… you name it. Ich erkenne etwa 75 % der Referenzen und bin besonders stolz auf mich, dass ich „I‘m pretty sure that Mark Carney‘s dog ended a war“ verstehe. Das bezieht sich auf den Film „The Dog who Stopped the War“, in der deutschen Fassung „Der Schneeballkrieg“, einen frankokanadischen Kinderfilm aus den 80ern, den ich in den 90ern geliebt habe und mir deshalb in den 00ern auf DVD gekauft habe. Das Abendprogramm steht! (Leider ist meine DVD eine anglokanadische Synchronisation, ohne französische Tonspur, die hätte ich gerne zum Testen meines Verständnisses ausprobiert)

Danach geht es dann ins Bett für noch ein paar Seiten Roman vor dem Einschlafen…