01.11.2025 – Wochenendlich

Heute mit so richtig Wochenendgefühl erwacht. Dank fleißigem Freitag halten sich meine Verpflichtungen heute in Grenzen, also ganz gemütlicher Start im Bett mit kuscheligen Katzen. Internet leer lesen, Bloggen, Französisch, Italienisch, Rätsel… Draußen kommt die Sonne raus und ich stelle fest, dass man dann auch bei 11 Grad auf dem Balkon frühstücken kann.

Als die Sonne um die Hausecke ist, mache ich es mir drinnen nochmal gemütlich, lese mich durch diverse Online-Zeitungen und schaue Videos der Woche nach. Dann ist aber endgültig Zeit zum Aufstehen, Duschen und Rausgehen.

Ich fahre nach Südberlin, heute ganz ohne Störungen im Betriebsablauf und ohne SEV. Am schwedischen Kaffeehaus treffe ich auf den Liebsten, der es jetzt auch aus seiner Höhle geschafft hat.

Wir stärken uns für eine Runde Shopping am Sonnabendnachmittag in einer der beliebtesten Einkaufsstraßen der Hauptstadt, kommen dann aber erstaunlich schnell und pragmatisch durch. Der Liebste braucht einen schwarzen Anzug und ein weißes Hemd, ich ergänze mein Blusensortiment um eine schwarze. Dafür brauchen wir insgesamt nur zwei Läden. Des Liebsten Anzug wird jetzt noch an Armen und Beinen gekürzt und dann sind wir hoffentlich rechtzeitig komplett ausgestattet.

Beim Liebsten zuhause ein kurzer Computerhilfeeinsatz vom Liebsten, remote bei seiner Mama, dann nehmen wir die Gelegenheit des unverhofft temporär zur Verfügung stehenden Autos war, bringen jede Menge Pfandflaschen weg und machen einen größeren Einkauf. Wieder zurück kocht der Liebste einen Eintopf mit Huhn, Kartoffeln und Suppengemüse und ich eine große Kanne Tee. Eine Runde Zocken bzw. auf der Couch liegen und dann gibt es Abendbrot an Film.

Wir gucken The Hunt for Red October, den ich noch nicht kenne und der tatsächlich ganz gut ist. Aus heutiger Sicht ein bisschen Wild, dass Sean Connery einen Litauer und Stellan Skarsgård einen Russen spielen (plus diverse andere Nichtrussen, die Russen spielen) und wie das sprachlich gelöst wird, als die sowjetische Crew dann auf Amerikaner trifft (kein Gendern nötig, in dem ganzen Film gibt es, wenn ich richtig mitgezählt habe, zwei weibliche Figuren). Eine heutige Produktion für Netflix würde vermutlich authentischeres Casting haben und mit Untertiteln arbeiten, außerdem zumindest im CIA und Pentagon ein paar weibliche Figuren unterbringen.

Nach dem Film noch ein wenig gemeinsames Chillen, dann lege ich mich mit Buch ins Bett und mache vor Mitternacht das Licht aus, während der Liebste noch bis tief in die Nacht an Fabriken im Weltraum bastelt.

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