30.03.2025 – Hause, Hause

Ich wache nur erst gegen 7 auf, weil sich meine Uhr des Nächtens vorgestellt hat – der Liebste liegt auch schon wach und liest, bald darauf rührt sich das Teilzeitkind und er traut sich, aufzustehen und die Kaffeemaschine anzuschmeißen. Gemütliches Herumsandeln im Bett, dann hinunter zum Hotelfrühstück mit Liebstenschwester, Liebstenschwestermann und Nifftenkind. Heute ohne Hemmungen, denn der Tag wird lang.

Hinterher heißt es Sachen packen, Auschecken und zu den Liebsteneltern fahren. Wir sitzen und erzählen noch kurz, machen ein paar Fotos und ein paar Pläne und dann steigen Team Berlin und Team Bremen (Rot 1 und Rot 2) in die jeweiligen temporären Autos und machen sich auf den Heimweg. Team Berlin lässt sich dabei wie gewohnt vom Känguru begleiten. Vermutlich wegen der A100-Sperrung werden wir am Ende einmal komplett über den nördlichen Berliner Ring geleitet, begleitet von einem veritablen Starkregenereignis. Ich manifestiere mir ein Aufhören des Regens für den Moment, als ich aus dem Auto steigen muss und siehe da – das hat Erfolg. Weniger Minuten vorher wird der Regen schwächer, Berlin sieht frühlingshaft herausgeputzt aus und als wir vor der Tür stehen ist es trocken.

Ich verabschiede das Kindelein, der Liebste trägt mir noch den Koffer hoch, dann bin ich wieder allein zuhause. Allein? Natürlich nicht, zwei kuschelige Kuschelkatzen sind sehr entzückt, mich wieder zu haben und verfolgen jeden meiner (wenigen Schritte). Ich packe meinen Koffer aus, stelle die Waschmaschine an, ziehe frische Bettwäsche auf und stelle mir eine Lebensmittellieferung für morgen zusammen (Ziel ist weiter, möglichst wenig zu laufen und dem Fuß Gelegenheit zum Abschwellen und Heilen zu geben…). Dann bestelle ich mir Pierogi zum Abendessen und gehe die Post durch. Schönste Sendung ist die eben erschienene Novelle von Mequito, deren Entstehung ich in den letzten Monaten im Blog verfolgen konnte und die ich direkt nach meinem aktuellen Buch lesen werde.

Bis das das Essen kommt, kümmere ich mich um Duolingo und Babbel, dann schaue ich dazu und danach Fräulein Smillas Gespür für Schnee, passend zur aktuellen Wichtigkeit von Grönland (und Dänemark) in der Nachrichtenlage, der gerade in der Mediathek verfügbar ist. Kurz danach verschwinde ich recht schnell im Bett, telefoniere nochmal mit dem Liebsten und lasse mich dann von den Katzen in den Schlaf schnurren.

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