29.03.2025 – Sehr viel Essen

Gestern beim ins-Bett-Gehen hat das Teilzeitkind meinen Fuß nackt gesehen, heute Morgen beim Aufstehen der Liebste. Jetzt werden hier andere Seiten aufgezogen und ich habe ein striktes Schrittzielverbot bekommen. Darf nicht mehr mehr Schritte machen als der Liebstenpapa, der altersbedingte chronische Schmerzen beim Laufen hat. Nebenbei versuche ich auch, meine Schmerzmittel zu reduzieren, weil die Nebenwirkungen gewaltig sind. Trifft sich dann also ganz gut, mehr zu ruhen.

Beim Frühstücksbüffet dann auch nur zwei Gänge statt drei und danach erstmal nochmal hinlegen, bevor wir uns am späten Vormittag zu den Liebsteneltern aufmachen, die neue Wohnung bewundern und Pläne schmieden. Gegen Mittag dann geht es los aufs Land, durch grüne, blühende Landschaften (die Magnolien!) hin in ein Tal, in dem der Liebstenpapa schon seit über 70 Jahren regelmäßig zum Essen einkehrt. Als erstes kommen große Terrinen Suppe auf den Tisch, dann Hauptgerichte à la carte, eine große Schüssel Salat und am Ende Kabinett-Pudding mit Vanillesauce. Dazu lokaler Apfelsaft aus dem Tal.

Die Hauptgerichte werden von einem Servierroboter in Katzenoptik gebracht, ist halt doch das 21. Jahrhundert. Nach dem Essen ist erstmal Mittagsruhe. Die Fußlahmen liegen und schlafen, die anderen schwimmen und saunieren. Am frühen Abend dann wieder Sammeln und Fahrt zum nächsten Lokal aus Kindertagen des Liebstenpapas. Hier gibt es unter anderem Altbierbowle, Rinderbrühe, verschiede Pfannkuchen und Stippmilch mit Früchten.

Und dann halt wieder liegen und schlafen. Irgendwer muss das ja auch alles verdauen…

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