Ein weiterer gemütlicher Morgen mit der Freundinnenfamilie. Nachdem das Baby sein Mittagessen hatte, gehen die Freundin und ich mit ihm raus und schieben es mehrfach um einen See in der Nähe. Auch am vierten Tag haben wir uns immer noch viel zu erzählen, deshalb setzen wir uns zwischendurch auch nochmal auf eine Bank.

Nach der Rückkehr heißt es Abschied nehmen, denn heute reise ich weiter. Es geht mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof, mit einem „Metronom“ nach Harburg und von da mit dem RegionalExpress über durch das Alte Land und quasi der Elbe folgend bis an ihre Mündung. In Buxtehude denke ich an die vielen Gelegenheiten, in denen Buxtehude in der Sprache vorkommt – und an einen der großen Komponisten, der damals nach Buxtehude gelaufen ist, um einen potenziellen Lehrer zu besuchen – Bach? Beethoven? Ich hab’s vergessen. In Stade denke ich an einen Bekannten aus Uni-Zeiten, der von da kam. In Hemmoor denke ich natürlich an Thees Uhlmann. Und in Cuxhaven dann an ein Mädchen, das ich 1999 auf Sprachreise in England kennenlernte. Sie trank Aloe-Vera-Saft gegen ihre Neurodermitis, erzählte einen Witz über Thunfisch und hieß mit Spitznamen wie ein orangefarbener Comic-Kater.
In Cuxhaven checke ich ein, nehme mir einen Apfel aus dem Alten Land von der Rezeption mit, bringe meine Sachen aufs Zimmer auf Deck 3 und laufe dann los, die Stadt zu erkunden.





Leider bleibt keine Zeit, um bis zum Strand zu laufen, ich sehe also weiterhin nur die Elbe, nicht die Nordsee. Dann kehre ich in einem Fischrestaurant ein und esse Abendbrot.


Dann spaziere ich im letzten Glimmen des Tages zurück in meine Unterkunft. Ich telefoniere mit dem Liebsten, schaue die letzte Folge Marzahn, Mon Amour (wirklich große Empfehlung!) und noch ein bisschen anderen Kram, esse Betthupferl-Gummibärchen, die auf dem Kopfkissen lagen (großer Fehler, aber dazu morgen mehr) und gehe sehr früh schlafen.

Ein Kommentar zu „23.03.2025 – Bettenwechsel“