Der Morgen verläuft wieder sehr entspannt und babylastig, heute sogar mit Badesession für das jüngste Gangmitglied. Das bleibt dann hinterher mit Papa zu Hause, während seine Mama und ich in die Stadt fahren. Mit der U-Bahn geht es nach St. Pauli und dann mit dem Fuß hoch hinaus auf den Bunker, von wo aus man einen tollen Blick über die Stadt – und ins Millerntorstadion hinein – hat.


Wieder unten spazieren wir über einen Flohmarkt und kehren dann anlässlich des Indie Book Days in eine kleine Buchhandlung ein, in dem ich meine Reiselektüre um ein weiteres Meer-Buch aus einem unabhängigen Verlag erweitere.

Weiter im Schanzenviertel gibt es ein Eis gegenüber der Roten Flora und dann nehmen wir die S-Bahn und fahren hinüber nach Altona. Hier hat die Freundin früher gewohnt und ich habe sie hier auch zweimal besucht. Wir laufen durch die alte Hood und schauen, was sich verändert hat.

Die nächste Station – den Elbstrand in Övelgönne – erreichen wir mit dem Bus. Durch den Sand und mit Blick auf echte Wellen stapfen wir bis zu einem Café, holen uns Kuchen, Brezel und Kaffee und schauen dann schwatzend aufs Wasser.


Und dann wird es so richtig Hamburg – wir nehmen die Fähre zurück elbaufwärts bis zu den Landungsbrücken, stehen oben auf Deck und lassen uns Wind und Gischt ins Gesicht wehen.

Den Heimweg bewältigen wir dann wieder mit der U-Bahn. Dann erstmal Füße hoch und ausspannen, bevor es zum Abendbrot selbst gemachte Pizza gibt.

Wir beschließen den Abend mit weiteren Folgen Marzahn, mon amour und knabbern einen spannenden nepalesischen Snack – getrocknete saure Lapsi-Beeren, die gesalzen und mit Zucker und Chili gewürzt sind. Ungewöhnlich, lecker und ein bisschen süchtig machend…
