07.12.2024 – Schlemmen und Tanzen

Nach dem späten Einschlafen gestern wird es ein sehr langsamer und gemütlicher Morgen. Ich wache zwar schon gegen 9 auf, aber bis ich wirklich aufstehe ist es schon ordentlich spät – zumal ich mir das Frühstück ins Bett hole – die Filmjölk ist wirklich lecker geworden – und dann die Katzen auf mir liegen habe, so dass es am Ende schon nach 13 Uhr ist, als ich das Bett endgültig verlasse. Zwischendurch habe ich immerhin schon mal Wäsche gewaschen, die ich jetzt gleich aufhängen kann.

Noch ein bisschen Kram erledigen hier und da und dann sitze ich gegen 14 Uhr noch für zwei Stündchen fleißig am Schreibtisch. Denn 16 Uhr ist schon wieder Aufbruch, Termine, Termine! Durch die Dämmerung und bei kaltem Regen geht es zur S-Bahn und mit der nach Gesundbrunnen. Dort treffe ich den Liebsten, das Teilzeitkind und die beste Freundin des Liebsten in einem Fischrestaurant.

Für meine beiden picky eaters gibt es ausgezeichnete Fish & Chips, mit der besten Freundin des Liebsten hingegen teile ich mir die/den/das schon seit Monaten ersehnte Seafood Boil. Mit Handschuhen und später noch einer Zange bewaffnet machen wir uns konzentriert ans Werk und haben am Ende erstaunlich saubere Klamotten. Krabben, Garnelen, Muscheln, Calamari, Krebse, Kartoffeln, Mais und Cajun-Sauce mit den Händen verspeist… So lecker alles, große Empfehlung!

Hinterher geht es mit der U-Bahn weiter nach Kreuzberg. Weil wir noch ein bisschen Zeit haben, trinken wir in einem Café erst noch Tee und Kakao, dann wird es Zeit für den ersten Clubbesuch des Teilzeitkinds (11). Das SO36 ist dafür ein guter Ort, überall freundliche Menschen und sehr viel Awareness. Auf seiner ersten Club-Toilette entdeckt das Teilzeitkind einen „AfD-Verbot jetzt!“-Aufkleber und ist direkt begeistert.

Musikalisch bietet der Abend erst eine Ein-Mann-Muse-Coverband, was für einen Song lustig ist und danach bisschen nervt, und danach die Wallerts mit ihrer Humppa-Weihnachtsshow. Das macht schon mehr Spaß, auch dem Kind, das auf einer Erhöhung steht, Ohropax drinnen hat, und sich freut, wie die Erwachsenen abgehen. Allerdings ist es nach Chorprobe, Turntrainining, Fish & Chips und Co. sehr müde und so wird diese erste Kreuzberger Nacht eine eher kurze. Schon gegen halb 10 geht es zurück nach Südberlin für Vater und Kind. Wir anderen bleiben noch fast bis zum Schluss – Humppa ist nett, aber auf die Dauer auch nicht sooo mitreißend – und machen uns gegen 11 auf den Heimweg. Kurz vor Mitternacht liege ich bei den Katzen im Bett und bin sehr zufrieden mit dem Tag.

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