04.11.2024 – Wohnungsdinge

In der Nacht ein bisschen Schlaf aufgeholt, aber noch lange nicht genug. Die lieben Katzen wecken mich früh und als ich dann endlich richtig wach bin, schlafen sie schon wieder tief und fest. Immerhin kann ich so dann lange im Bett liegen bleiben und langsam in den Tag finden. Ihr Frühstück bekommen sie trotzdem erst gegen 11, kurz vor meinem eigenen. Das besteht aus Porridge mit Banane, Apfel und Zimt.

Auch danach brauche ich noch eine Weile, um in Schwung zu kommen, aber dann geht es gegen 12 los:

  • Balkon winterfest machen (Liegestühle reinholen, Zitruspflanze reinholen, Getränkekästen an die Hauswand holen)
  • Katzenklo durchsieben
  • Bett neu beziehen
  • Ein wenig aus- und umräumen, ein großer schwarzer Müllsack wird mich noch die nächsten Tage begleiten
  • Staub saugen
  • Wäsche abnehmen, Geschirrspüler aus- und einräumen
  • Müll runterbringen

Dann habe ich Hunger und mache mir Stullen, Kohlrabi und Tomaten zum Mittagessen. Hinterher sitze ich pünktlich am Schreibtisch für einen Videocall. Danach bleibe ich gleich im Arbeitszimmer und vertreibe mir die Zeit mit Ablage (noch unvollendet, vor dem Urlaub war viel los und einiges ist liegengeblieben bzw. muss erst eine neue Ordnung geschaffen werden, in das sie einsortiert werden kann).

Ich wechsle dann aber wieder mit Tee ins Wohnzimmer, denn es stehen gleich zwei WG-Casting-Termine an. Spoiler: Beide Kandidat*innen tauchen nicht auf und sagen auch nicht ab. Das ist jetzt das dritte Mal in Folge, WG-Apps inzwischen schlimmer als Dating-Apps? Oder wie der Liebste meint: Scheint ja doch nicht so schwer zu sein, in Berlin eine Wohnung zu finden. Nun ja, morgen nächster Versuch.

Zum Abendbrot backe ich mir den kleinen Ein-Personen-Kürbis, den ich letzte Woche gekauft habe. Dazu gibt es Kräuterfrischkäse, Pflaumenchutney aus brüderlicher Herstellung und ein so genanntes Mojo Verde, das seinen Weg aus einem kanarischen Souvenirladen hierher gefunden hat, aber keinerlei Koriander enthält. Trotzdem lecker.

Bei der ganzen Wuselei vorhin habe ich That was us gehört, einen Podcast, bei dem drei Darstellerinnen von This is us die Serie rewatchen. Jetzt bin ich angefixt und verbringe den Rest des Abends damit, die bisher besprochenen Folgen nachzugucken. Eine gute Beschäftigung angesichts der Weltlage und zur Beruhigung vor dem morgen beginnenden Wahlkrimi.

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