24.10.2024 – Reisetag

Mein Morgen beginnt früh, als jemand aufs Klo geht und wieder einschläft. Ich hingegen bleibe wach und erledige meine gesamte morgendliche Routine bereits, bevor der Wecker des Liebsten klingelt. Dann mache ich Kaffee und Kakao und kurz danach heißt es schon Aufstehen und Frühstücken gehen. Auf dem Weg kommen wir an einem der Seminarräume des Hotels vorbei, „Mediation im Betrieb“ findet dort heute statt. Kurzer Impuls, mich dazuzusetzen, dann fällt mir wieder ein, dass das bestimmt auch Rollenspiele und „lustige“ Sprüche von Teilnehmenden beinhaltet.

Nach dem Frühstück dann also doch Sachen packen, auschecken und ab zu den Liebsteneltern düsen. Dort verbringen wir noch ein paar gemütliche Stunden, mit Rätseln, Gesprächen, Schläfchen und Linsensuppe zum Mittag. Am frühen Nachmittag dann Aufbruch zum Bahnhof, mit dem Bus. Die Bahn macht heute erwartbar wieder Sperenzchen, so dass wir nicht die ursprünglich geplante Verbindung nutzen, sondern bereits einige Stationen früher und in unseren ICE einsteigen. Zum Glück sind unsere reservierten Plätze da bereits leer, überhaupt ist so ein Zug am Donnerstagnachmittag erstaunlich leer.

Ich mache mir einen Podcast auf die Ohren und verschlafe weite Teile der Fahrt. Am Ende kommen wir mit etwa 20 Minuten Verspätung in Berlin an, aber das ist im Vergleich zu vielen anderen Szenarien durchaus verschmerzbar. Mit S- und S-Bahn geht es nach Südberlin. Beim Stammitaliener werfen wir nur kurz unsere Bestellung ab (leider sind die frischen Steinpilze heute schon aus, dafür nehme ich Spaghetti all‘amatriciana) und bringen unser Gepäck nach Hause und das Teilzeitkind und mich auf die Couch. Kurz danach geht der Liebste nochmal los und holt das Essen ab. Tag fertig.

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