20.08.2024 – Auf nach Norwegen

Ich habe wohl über acht Stunden geschlafen sagt das FitBit und so fühlt es sich an. Zwar gab es diverse Unterbrechungen, aber ich fühle mich deutlich erholter. Immer noch erkältet, natürlich, aber als ob die Nacht in der Hinsicht was gebracht hätte. Der COVID-Test ist weiter negativ, also stehen die Zeichen endlich endlich auf Norwegen. Beim Telefonat mit dem Liebsten beschließen wir, angesichts der Erkältung heute Abend noch nicht zu zelten und suchen uns – mit einigen Hürden die Ferienzeit und unsere Kontostände betreffend – eine Unterkunft in Kiel. Am Ende haben wir Superglück und landen in einem Hotel garni direkt am Strand.

Die nächsten Stunden sind dem Aufbruch gewidmet. Frühstück und Proviant schmieren für die Fahrt, duschen und anziehen, Katzen und Pflanzen versorgen, Fenster im Gästezimmer schließen, Sachen packen (ich danke Vergangenheitsloosy, die vor ein paar Tagen in einer schlaflosen Nacht die Packliste aktualisiert hat), Katzenklos säubern und Streu nachfüllen, Müll runterbringen. Dann bringe ich in zwei Schichten mein Gepäck nach unten (Arm und Erkältung!) und erwarte den Liebsten und das Teilzeitkind.

Wir spielen ein bisschen Koffertetris und dann geht es los Richtung Autobahn, knapp vier Stunden mit Känguru-Untermalung und dann sind wir auch schon da. Wir checken ein und gehen direkt an den Strand, wo alle kurz in die Kieler Förde „hüpfen“. Der Liebste genießt sein erstes Außenbad des Jahres und das erste, seit er wieder darf, ich mache mit meinem Arm nur vorsichtige Schwimmzüge und liege sonst viel im Wasser, das Teilzeitkind tobt gewohnt herum und macht Handstände im Flachen.

Nach einer halben Stunde ziehen wir uns wieder an, gehen nochmal kurz ins Zimmer zurück und brechen dann zu einem frühen Abendessen in einem italienischen Restaurant mitten im Olympia-Zentrum von Kiel auf.

Minestrone und Limoncello Spritz
Tagliatelle mit Steinpilzen und Bohnen

Beim Hauptgang meldet sich meine Erkältung wieder, also überlasse ich den Nachtisch den anderen und gehe schonmal zurück ins Hotel, dusche und lege mich ins Bett. Da ist es kurz nach 20 Uhr, eine Stunde später sind die beiden anderen auch bettfertig und lesen, während ich schon schlafe.

19.08.2024 – Kurze Urlaubspause, Tag 2/2

Nochmal leicht unruhige Nacht wegen des Arms, jetzt auch mit involvierten Katzen, die sich einfach mal drauflegen, dafür ohne Kopfhörerschwierigkeiten, weil ich als einziger Mensch im Raum (und in der Wohnung) einfach ohne hören kann. Der Morgen beginnt dann mit dem aufmerksamen Zu-Ende-Hören von Donna Leons „Ewige Jugend“ – nachts kamen mir natürlich immer wieder Handlungsstücke abhanden. Danach gemütlicher Morgen im Bett und irgendwann Telefonat mit dem Liebsten. Achja, negativer COVID-Test auch noch, mein die letzten zwei Tage anklingendes Halsunwohlsein hat sich inzwischen zu einer Erkältung gemausert.

Leider habe ich keine Zeit, die einfach im Bett auszukurieren, es gibt heute viel zu tun. Erstmal Frühstück mit Baguette, Quark und Marmelade, dazu Tee mit Ingwer, Minze und Limette. Dann wische ich einen Teil des Schimmels vom Fenster im Gästezimmer, der sich über Nacht lösen ließ. Dann kurzer Check, was noch besorgt werden muss und Ausflug zu Drogeriemarkt und Haustierbedarf. Wieder zuhause stelle ich neue Fallen für Lebensmittelmotten und Fruchtfliegen auf, ersetze verwelkte Katzengraspflanzen gegen frische und stelle den Katzen eine neue Kratzmöglichkeit zur Verfügung.

Und schon ist Mittagessenhunger – Restekartoffeln mit Restequark und Leinöl, außerdem Möhren. Während die Kartoffeln kochen, miste ich den Kühlschrank aus – u. a. nicht mehr Essbares, das der Ex-Mitbewohner hinterlassen hat. Dafür hat er aber auch noch voll funktionstüchtige Möhren hinterlassen, es ist ja nicht alles schlecht. Trotzdem interessant, wie ausziehende Mitbewohner*innen einfach Zeug hinterlassen (angebrochene Lebensmittel und Kosmetikartikel, selten und häufig benutzte Küchengerätschaften), anstatt sie zu entsorgen oder mitzunehmen. Habe das schon öfter beobachtet und jetzt die Entsorgungsarbeit für alles, was ich nicht gebrauchen kann.

Nach dem Essen auf dem Balkon erledige ich weiter Dinge – Müll wegbringen, Pflanzen gießen, Katzenstreu hochholen, das Bett im Gästezimmer beziehen, mit dem Liebsten das Packen besprechen, ein Visum für meinen anstehenden Kanada-Trip beantragen, mit dem Lieblingsnachbar über das Katzensitting der nächsten zwei Wochen sprechen… Und dann ist es dringend Zeit für ein Schläfchen. Gegen 17 Uhr erhebe ich mich wieder und sauge die Wohnung durch, dann mache ich mich bereit für den Abend. Eine Freundin feiert ihren 40. und da ich jetzt doch ungeplant in Berlin bin (eigentlich wären wir ja früher zurückgekommen und jetzt schon wieder unterwegs), fahre ich da auch noch vorbei – mit Umweg über den Supermarkt für Beiträge zum Buffet.

Ich bin ganz schön platt, aber Essen hilft. Fast zwei Stunden bleibe ich und folge den Gesprächen der anderen, dann gebe ich dem Lieblingsnachbar den Ersatzschlüsselbund für die Gäste und fahre nach Hause. Kurz nach halb 10 sage ich dem Liebsten „Gute Nacht“ und gehe hoffentlich meinen Infekt wegschlafen, denn morgen geht der Urlaub weiter!

18.08.2024 – Kurze Urlaubspause, Tag 1/2

Die Nacht ist wieder semigut, weil der Arm das bequeme Schlafen behindert. Insgesamt wird er aber besser, das geht alles in die richtige Richtung. Schlechter ist hingegen das Wetter, grau und regnerisch und so viel kühler als die letzten Tage, dass das Teilzeitkind sich sein Frühstück mit nach Drinnen nimmt, weil es ihm in Schlafsachen auf der Terrasse zu kalt ist. Nach dem Frühstück emsiges Packen, Abwaschen, Müll wegbringen, Hüttchen winterfest machen – noch ist nicht sicher, ob der Liebste es im Herbst nochmal herschafft – und dann von den lieben Nachbar*innen verabschieden. Kurz vor halb 11 sind wir auf der Autobahn Richtung Urlaubspause in Berlin.

Wir hören im Prinzip die ganze Zeit über Känguru, außer bei einer späten Fahrtunterbrechung für ein Mittag“essen“ in einem bekannten Fast-Food-Restaurant, auf besonderen Wunsch des Kindes, nachdem das Restaurant beim Känguru gerade vorkam (wobei das Känguru dort aber nicht aß, sondern Kapitalismuskritik anbrachte – wäre für uns wahrscheinlich auch besser gewesen. In Berlin dann ein kurzes Treffen mit der Teilzeitkindmama und den beiden Geschwisterchen – wir tauschen ein Ei aus dem Hühnerstall und Klebetattoos gegen einen Schlafsack, festes Schuhwerk und warme Jacken für Urlaub Teil 2. Dann fahren wir zum Liebsten nach Hause und entladen das Auto. Der Liebste und das Teilzeitkind bringen mich noch zur S-Bahn und dann geht es für mich zurück in den Pberg, wo mich die Katzen freudig begrüßen.

Die Katzen bekommen Streichelliebe, saubere Näpfe und Klos und frisches Futter. Dann kümmere ich mich um den schon wieder explodierenden Biomüll, den der Lieblingsnachbar strategisch auf dem Balkon platziert hatte, packe aus und stelle die Waschmaschine an. Nächster Programmpunkt ist das nun verlassene Zimmer des ehemaligen Mitbewohners, in das die Katzen jetzt endlich wieder dürfen – sie hatten in der Anfangsphase zweimal Spuren hinterlassen und durften danach nur noch unter Aufsicht rein. Ich lüfte ordentlich durch und beschäftige mich dann mit dem nächsten explodierenden Bio-Problem. Der/die nächste Mitbewohner*in muss unbedingt besser auf Lüften, Heizen und Schimmelbekämpfung achten, das Weltkulturerbehaus verzeiht nichts. Ich mache direkt Fotos und erinnere die Hausverwaltung, dass sie schon vor einem halben Jahr einen Handwerkertermin vereinbaren wollten, jetzt wo das Zimmer eine Weile leer stehen wird, ist der perfekte Zeitpunkt gekommen. Über das Thema Mietminderung belese ich mich in diesem Zusammenhang auch kurz.

Dann ist es Zeit für Abendbrot (ich bestelle Sushi), Abendunterhaltung (ich schaue die ersten Folgen der neuen Serie mit Anke Engelke und Bastian Pastewka, bis das Datenvolumen der Übergangslösung alle ist und ich wieder mit dem Provider telefonieren muss um das versprochene zusätzliche Datenvolumen einzufordern), Badewanne (das tut gut, der Seele und dem Arm!) und Bett.

17.08.2024 – Letzter Tag von Urlaubsteil 1

Der Arm macht, dass ich gerade wirklich nicht gut schlafen kann, weil erstens alle meine angestammten Schlafpositionen nicht funktionieren und zweitens auch alle alternativen Positionen irgendwann Schmerzen (im Arm oder woanders) produzieren, so dass ich ständig nachjustieren muss und nur in Etappen schlafe. Zudem wird das Kind von seinem Bienenstich gequält und der Liebste von seiner Hausstauballergie (er hat gestern Wolldecken bewegt…). Um 7 klingelt dann der Wecker vom Kind, weil es eigentlich früh aufstehen wollte um den Nachbardackel zu dressieren. Der Liebste und ich sind also endgültig wach, das Kind schläft noch eine Weile weiter.

Dann verlagern wir aber das Geschehen auf die Terrasse, wo es kühler ist und weniger Staub gibt und ich in meinem Buch lesen kann, während das Kind auf meinem Handy spielt und seinen Fuß mit Dingen aus dem Kühlschrank kühlt. Außerdem hat der Handyprovider von Kind und Liebstem Schwierigkeiten, so dass ich die einzige mit funktionierendem Internet bin – auch mal eine neue Erfahrung – was aber auch nicht nur für gute Laune sorgt. Der Liebste wagt die Flucht nach vorn und fährt nochmal Weißwürste kaufen. Außerdem holen die Nachbarskinder das Teilzeitkind ab, das dann auch plötzlich wieder laufen kann und dann wird alles besser.

Weißwurscht, Brezn, süßer Senf
Nach dem Frühstück besetzt Kater Rudi seinen Stuhl und ist niedlich.

Nach dem Essen habe ich endlich Zeit für Lesen, Bloggen, Sprachzeugs. Das Kind ist über alle Berge und der Liebste widmet sich heldenmutig weiteren Entrümpelungsaktionen. Als der Kofferraum voll ist, fahren wir gemeinsam zu einem Recyclinghof und entsorgen unter anderem ein Wählscheibentelefon, Kaffeefilter mit D-Mark-Preisen, nichtmontierte Rehgeweihe, und einen Sandwichmaker, der vom Design her auch schon an die 40 Jahre alt sein muss. Auf dem Rückweg besorgen wir dem Kind Flipflops mit denen es besser laufen kann (meine in einer Größe kleiner und einem anderen Design) und dann ist das auch happy.

Inzwischen ist es wieder heiß und ich lege mich eine Runde hin, mit Hörbuch döse ich weg und schlafe wohl insgesamt fast zwei Stunden. Danach geht es mir besser und ich kann mit dem kleinen Nachbarskind ausführlich sein neues Einhorn verarzten und ihm die Hufe verbinden (mit Blättern und Gras). Am Abend geht es dann nochmal ins Nachbarstädtchen zum obligatorischen Essen um lokalen Gasthof.

Pfannkuchensuppe
Schweinebraten für uns, der Liebste hat Lendchen mit Spätzle und Pfifferlingen

Wieder zuhause lasse ich die Beiden per Hotspot an meinem Internet partizipieren, bis es draußen zu mückig wird und wir uns zu einer Partie Cascadia zurückziehen. Heute gewinne ich, mit einem Punkt Vorsprung vor dem Kind, und so ist auch da der liebe Frieden wieder hergestellt. Bettzeit gegen 22 Uhr.

16.08.2024 – Action-Tag

Heute nimmt der Liebste seine letzte Tablette, außerdem zieht es das Teilzeitkind schon seit Tagen in den Kletterpark. Erst muss es aber noch im Dorf herumtollen, den Nachbardackel dressieren und fast noch zum Picknick in den Wald aufbrechen. Dann aber kann es losgehen, das große Nachbarskind kommt auch mit. Als erstes halten wir noch an der Apotheke und besorgen Voltaren für meinen Arm – der badet da jetzt alle paar Stunden drin. Nächster Halt Kletterpark! Als erstes darf das Teilzeitkind mit einer Zipline durch den Wald sausen, dann werden beide Kinder mit Gurten und Helmen ausgestattet und dürfen insgesamt fünf Kletterrouten durch den Wald überwinden.

Und dann ist der große Moment da, auf den der Liebste schon den ganzen Urlaub über wartet – ohne Klettern, also quasi im Schongang, geht es gemeinsam mit dem Teilzeitkind an einer Zipline quer über den See – und dann mit dem Boot zurück. Währenddessen beaufsichtige ich das Nachbarskind beim zweiten Durchgang. Als die anderen beiden zurück sind, geben wir die Ausrüstung zurück und fahren dann auf schnellstem Weg zum See. Die Kinder hüpfen rein und toben, der Liebste und ich kühlen uns mit Schorle und Eis ab. Eis gibt’s dann natürlich auch noch für die Kinder, wo kämen wir sonst hin?

Schwanenpaar mit schlafendem Baby am Ufer

Doof ist, dass sich das Teilzeitkind am Ufer noch einen Bienenstich einfängt – also keinen süßen – der uns noch eine Weile beschäftigen wird. Haben wir endlich alle Drei ein Wehwehchen! Wir sind rechtzeitig wieder daheim, damit das Nachbarskind zu einer Abendeinladung aufbrechen kann. Wir selbst ruhen uns kurz im Schatten aus und fahren dann auch zum Abendbrot in einem Landgasthof in der Nähe. Es gibt Schorle und Johannisbeerhugo, Kalbsbraten mit Kloß, Schnitzel mit Pommes und für mich Leberkäs mit Kartoffelsalat, zum Nachtisch Apfelküchle. Leider dauert es zwischendurch immer ewig und selbst auf die Rechnung müssen wir eine halbe Stunde warten, das macht ein wenig ungehalten.

Zuhause dann wieder kurz Chillen (und ein Nickerchen für mich), dann bringen wir die gestern angefangene Partie Cascadia zu Ende und versuchen es dann mal, trotz aller Beschwerden zu schlafen.

15.08.2024 – Feiertag mit Knacks

Ach dieser Freistaat Bayern – irgendwas wird Jesus heute schon gemacht haben, bzw. in diesem Fall Maria. Bei uns lässt sich der Tag jedenfalls ruhig an, leider auch ohne größeres Ferragosto-Festmahl – das örtliche italienische Restaurant mit den Spitzenbewertungen, in dem der Liebstenpapa Stammgast ist, hat leider Betriebsferien – vermutlich sind die halt für Ferragosto in Italien, wer kann es ihnen verdenken?

Bei uns jedenfalls gemütliches Wachwerden und spätes Frühstück, da das Teilzeitkind schon wieder in aller Herrgottsfrühe (see what I did there?), also so gegen halb 10, von den Nachbarskindern zu einem Ausflug in den Wald abgeholt wird. Kurz bevor es zurück ist, halten der Liebste und ich es nicht mehr aus und fangen an zu essen, es bekommt aber dann noch ausreichend Rührei. Dann legt sich der Liebste wieder hin, das Teilzeitkind ist den Großteil des Tages mit dem kleinsten Nachbarskind beschäftigt und ich vertreibe mir die Zeit, teils mit Lesen, teils mit dem Zusammenstellen einer Anleitung für meine Wohnung, für den Freund samt Partnerin, der dort demnächst seinen Urlaub verbringen wird – die ersten Tage während ich noch in Norwegen bin. Überhaupt ganz gut, sowas zu haben, auch für spätere Gelegenheiten und als Intro für zukünftige neue Mitbewohner*innen.

Am späteren Nachmittag dann doch nochmal etwas Aktivität. Wir laufen zu dritt in den Wald – der Liebste dreht aber bald wieder um, er muss sich ja noch schonen. Wir anderen beiden laufen weiter – nochmal an dem glücklosen Geocache vorbei und dann weiter zum Nächsten, den das Teilzeitkind heute morgen durch Zufall gefunden hatte. Diesmal dann mit App und ordentlichem Loggen.

Unterwegs schreibe ich mit dem Mitbewohner, der heute seine letzten Sachen abholt, nochmal ein paar Dinge mit mir abklärt (und mit Fotos Haushaltsgegenstände auseinanderdividiert) und schließlich nach einem letzten Spielen mit den Katzen seinen Schlüssel in der Wohnung lässt. Das war leider wirklich ein kurzes Intermezzo, von beiden Seiten anders geplant, aber manchmal kann man eben nix machen. Neue WG, neues Glück oder so, das dann aber aus anderen Gründen wohl erst ab November.

Für den Rückweg nehmen wir eine andere Route, an zwei Nachbardörfern vorbei und im Sinne der Abkürzung leider auch über eine feuchte Wiese bzw. genauer über einen Graben zwischen zwei Wiesen. Beim eigentlich kunstvoll geplanten Übersteigen/-springen desselben rutsche ich mit meinen zu glatten Barfußschuhen ab und lande rückwärts unsanft auf meinem Ellenbogen anstatt auf den Händen. Das tut so weh, dass mir kurz schwummrig wird und das Teilzeitkind (nachdem es elegant und sicher über den Graben gestiegen ist) mir aufhelfen muss. Ich versuche vorsichtig, den Arm zu bewegen – alles noch dran, aber halt mit Schmerz – dabei knackt etwas und springt wieder zurück ins Gelenk (zumindest fühlt es sich so an. Jetzt ist der schlimmste Schmerz weg und mein Kreislauf wieder intakt. Ich lehne das Angebot ab, den Liebsten anzurufen – kurz hatte ich überlegt, ob Hilfe vonnöten ist – aber so kann ich den Heimweg antreten.

Weh tut es trotzdem ordentlich, verflixt. Wir laufen den langen Weg nach Hause, erschrecken den armen Liebsten und dann gibt es Resteessen, von den Beiden serviert, während ich malade am Tisch sitzen bleibe. Kartoffelsalat, Würstchen und ein Test-Fertiggericht als Probe für den Campingurlaub. Weit weg von Hochgenuss, aber die Lebensgeister kehren zurück, eine Schmerztablette hilft dabei.

Um dem Abend dann noch eine positive Wendung zu geben, räumen wir endlich mal den vollgestellten Wohnzimmertisch leer und probieren dann das Spiel aus, das ich den Beiden vorletztes Weihnachten geschenkt habe. Dank Erklär-App verstehen wir die zunächst komplexen Regeln der Basisvariante dann ganz gut und machen eine erste Proberunde – inkl. Lachanfall als der Liebste vergeblich versucht, nacheinander mit sieben Tannenzapfen einen Lachs zu tauschen (und dann die nächsten zwei gezogenen Tiere einfach so Lachse sind).

Die zweite fangen wir dann auch noch an, aber kurz vor Mitternacht streichen wir die Segel, der Liebste und ich versorgen unsere Blessuren und nehmen unsere Medikamente, das Teilzeitkind hilft mir, das enge Unterhemd auszuziehen, und dann geht es mit dem Känguru auf den Ohren für uns alle in die Heia.

14.08.2024 – Ferienglück

Man muss das ja auch alles positiv sehen – in der ursprünglichsten Planung dieser Sommerferien hätten wir drei Wochen Norwegen-Roadtrip gemacht, in der nächsten Fassung wären wir erst in Norwegen und dann hier gewesen. Beide Versionen wären für das aktuelle Krankheitsgebaren des Liebsten total schlecht gewesen – entweder würden wir jetzt alle unzufrieden in Berlin rumhängen oder aber irgendwo an einem norwegischen Fjord gestrandet sein, wären viel zu spät zu einem Arzt gegangen und der Liebste würde in der Fremde und ganz unbequem vor sich hin krank sein, während das Teilzeitkind und ich unzufrieden rumhingen. So aber läuft es zumindest für uns beide eigentlich ganz gut und der Liebste kann zumindest einen Teil der Pläne für den Aufenthalt hier mit umsetzen. Glück gehabt.

Inzwischen überhöre ich das nächtliche Krähen des Hahns und wache erst irgendwann gegen halb 8, 8 auf. Da wir so früh ins Bett gehen ist das völlig unproblematisch. Und da das Teilzeitkind inzwischen altersgerecht lange schläft in den Ferien kann ich morgens schon das Internet leer lesen, Bloggen und die erste Runde in meinem Handyspiel spielen, bevor es in mein Bett gekrabbelt kommt und nach meinem Handy verlangt. Dann stehe ich auf und beginne mit den Frühstücksvorbereitungen. Heute fühlt sich der Liebste fit genug, um im Städtchen frische Weißwürste zu holen und zum Bäcker zu gehen. Juhu.

Während die Würste auf dem Herd ziehen kommen die Nachbarskinder bereits und fragen, ob das Teilzeitkind mit Reiten kommen will. Und wie es will! Aber Weißwurscht will es auch, also müssen die anderen warten, bis alles heiß und fertig ist. Währenddessen plaudern sie uns mindestens ein Ohr ab und wir haben Spaß am Frühstückstisch, mit Hund Lina, Kater Rudi und Huhn Lili.

Das satte Kind zieht dann los und plötzlich kehrt entspannte Ruhe am Frühstückstisch ein – so haben wir uns das gedacht. Nach dem Essen legt sich der Liebste erstmal wieder hin und ich kümmere mich um meine Sprachlern-Aufgaben. Dann ziehe auch ich mich irgendwann an, räume den Tisch endgültig ab und lese mein Buch zu Ende: Jón Kalman Stefánsson – Dein Fortsein ist Finsternis. Ich habe ein bisschen gebraucht, um reinzukommen, zu viele Zeit- und Personensprünge, zu kurze Leseperioden. Erst der Zeitdruck des Rückgabedatums in der Onleihe und die viele Lesezeit gestern brachten den Durchbruch und als sich die Geschichte dann über weite Strecken hauptsächlich an einer Figur entlanghangelt, komme ich plötzlich gut mit. Im Prinzip ein historischer Familienroman, auf Island, mit Popmusik- und Corona-Bezügen, what‘s not to love?

Heute ist es nicht ganz so heiß wie gestern, weil es bewölkt bleibt – ich muss die Terrasse nicht verschatten. Dafür sind bald das Teilzeitkind und das kleinste Nachbarskind wieder da und erzählen viel. Zwischendurch büchsen immer wieder Hühner aus und müssen wieder eingefangen werden. Es bleibt kurzweilig. Am späten Nachmittag dann einigen wir uns auf ein wenig Programm und fahren wieder zum See. Erst gibt es Eis, dann stürzen sich das Teilzeitkind und ich in die Fluten, während der Liebste erst durchs flache Wasser stapft und dann mit einer Apfelschorle im Schatten sitzt, bis wir uns wieder rausbequemen. Ich versuche mich ein bisschen am Kraulen und Rückenschwimmen, werde aber vom Teilzeitkind schnell korrigiert. („Was MACHST Du da???“) Dann zeigt es mir, wie es richtig geht, aber das ist mir dann doch alles zu anstrengend.

Als wir wieder trocken-ish sind, fahren wir in ein anderes Nachbarstädtchen, tanken, und dann essen dann im Stammrestaurant der Liebstenschwester, draußen im Hof, direkt auf der Stadtmauer. Es gibt Leberknödelsuppe und Antipasti, Lendchen mit Spätzle, Schweinsbraten mit Knödeln, Pfifferlingsfrittata, Apfelstrudel, Affogato und Limoncello Panna Cotta. Und Marille Spritz für die einzige, die hier Alkohol trinken darf.

Dann ist es fast 20 Uhr und die Supermärkte machen zu, das Teilzeitkind und ich springen sechs Minuten vorher noch in einen und holen das Notwendigste, denn morgen ist ja hier Feiertag. Dann geht es nach Hause und auf die Terrasse. Das Teilzeitkind macht Duolingo und telefoniert mit Mama, der Liebste steigt ernsthaft in die Norwegenplanung ein und ich fange mein nächstes Buch an – Die Kinder von Hoy von Grit Lemke. Es gibt wieder Wetterleuchten und leichten Sommerregen, außerdem trappelt etwas laut neben mir und stellt sich dann als Grille heraus.

Gegen halb 11 ist es Zeit für alle, sich bettfertig zu machen, kurz darauf hört man erste Schnarchlaute.

13.08.2024 – Hitzefrei…

…hat heute der Liebste. Nachdem er nachts viel wach lag und es nun bis zu 34 Grad werden sollen und die Krankheit und die Medikamente ihr übriges tun, erbittet er sich, heute im Bett bleiben zu dürfen und darf das natürlich auch. Mir hingegen wird es drinnen bald zu langweilig und ich stehe auf, decke die Teile des Frühstückstischs, die heiß werden dürfen, trinke Tee, lese in einer von der Schwester des Liebsten hier gelassenen Zeitschrift (das Teilzeitkind spielt derweil auf meinem Handy) und fange dann irgendwann an, die gestern gekochten Kartoffeln zu pellen und in Scheiben zu schneiden. Ungefähr da kommen die Nachbarskinder, wundern sich, dass das Teilzeitkind noch im Bett liegt und wollen es mitnehmen.

Kaum zu glauben, wie schnell das Kind das Handy weglegt und angezogen ist. Ich kann gerade noch eine Breze hinterherwerfen und schon ist es über alle Berge. Also frühstücke ich dann eben alleine (und bringe dem Liebsten einen Teller ans Bett), nachdem ich den Kartoffelsalat vollendet und in den Kühlschrank gestellt habe. Der Rest des Vormittags vergeht mit Lesen und zwischendurch dem Liebsten Getränke, Medikamente und Zuwendung anreichen. Gegen Mittag taucht das Kind wieder auf – die Nachbarskinder sind beim Mittagessen und mir fällt eine Debatte aus dem Internet wieder ein – und bekommt von mir den Rest Nudeln von gestern mit Ei aufgebraten, dann macht es drinnen sein Sportprogramm – wir sind im Zeitalter der HIIT-YouTube-Videos angelangt bis es wieder von den Nachbarskindern abgeholt wird, diesmal zum Baden im See. Also Badesachen, Handtücher, Sonnencreme, Sonnenhut, Sonnenbrille und Wasserflasche eingepackt und viel Spaß gewünscht. Dann kriegt der Liebste den Rest Nudeln und ich kann wieder lesen.

Inzwischen ist es unglaublich heiß und ich nicke für eine halbe Stunde ein. Dann habe ich auch Mittagshunger, ebenso wie der Liebste, und ich richte nochmal Schnittchen für uns Beide, reiche Tabletten an und sorge dafür, dass der Liebste auch genug trinkt. Dann mache ich den Abwasch, der seit gestern Nachmittag angefallen ist und setze mich wieder raus zum Weiterlesen. Endlich stundenlang Lesen! Irgendwann fängt das Donnergrollen des angekündigten Gewitters an und ich bringe alles, was nicht nass werden soll, in Sicherheit. Das Gewitter zieht aber vorbei, erst später gibt es ab und an ein paar Tropfen Regen.

Irgendwann sind die Kinder wieder da und zeigen mir ihre Lieblingshühner. Sie spielen noch ein wenig weiter, bis die Nachbarskinder Abendessenzeit haben, dann sitzt das Teilzeitkind mit Hörbuch mit auf der Terrasse und guckt in den Regen. Der Liebste hat inzwischen geduscht und setzt sich mit seinem Buch für eine Weile zu uns. Wir diskutieren auch das weitere Urlaubsvorgehen und die verschiedenen Varianten der Reiseplanung. Klar scheint, dass wir noch mindestens einen oder zwei Tage länger hier bleiben als gedacht, was Auswirkungen auf meine Planungen zuhause haben wird. Und dann müssen wir entscheiden, ob der Liebste fit ist für Norwegen, oder ob ich für Organisatorisches kurz nach Berlin und zurück fahre und wir den Rest der Ferien dann einfach hier bleiben. Im Moment tendieren wir zu ersterem.

Bald haben alle wieder Hunger und es gibt den Kartoffelsalat mit Nürnberger Würstchen und für den Liebsten und mich süßen Senf, dazu für mich Weißweinschorle, für die anderen Apfel-.

Kartoffelsalat mit Joghurt und Schnittlauch, so hat das Kind ihn am Liebsten

Wir bleiben dann noch draußen sitzen, bis es dunkel und zunehmend mückig wird, dann verschwinden wir nach und nach mit Buch ins Bett, ich bin gegen 22 Uhr die Letzte.

12.08.2024 – Urlaubsmontag

Richtig, richtig viel geschlafen. Erst knapp acht Stunden, dann nochmal fast zwei oben drauf. Das Teilzeitkind war wohl zwischendurch mal wach und der Liebste leider gleich für mehrere Stunden, aber netto kommen wir heute alle auf ausreichend Nachtschlaf. Es ist Montag, der erste offizielle Urlaubstag für den Liebsten und mich, für das Teilzeitkind fängt die zweite Hälfte Sommerferien an – allerdings nicht ganz, denn es gab am Anfang der Ferien schon zwei Tage extra, die Jugend von heute hat es besser als wir damals.

Der Tag beginnt mit Kaffee und O-Saft im Bett, Behandlung des Liebsten und dann recht bald Frühstück (und Medikamente) auf der Terrasse. Es wird heiß, 32 Grad bietet die Wettervorhersage, und kein Wölkchen am Himmel. Nach dem Essen ertelefoniert sich der Liebste einen Arzttermin im Städtchen nebenan, allerdings ist der erst am späten Nachmittag, also legt er sich direkt wieder ins Bett – draußen ist es zu heiß. Das Teilzeitkind und ich erfüllen unsere Duolingo-Pflichten und bereiten uns dann mit Sonnencreme, Autan, Sonnenbrillen und Sonnenhüten für eine Expedition in den Wald vor.

Wir wollen nach Geocaches gucken, haben aber mal wieder wenig Glück abseits des Weges im Heidelbeergestrüpp. Nach einer Weile geben wir auf und kehren für mehr Trinken, mehr Sonnencreme und einmal Liebstenbehandlung zurück, bevor wir im Hofladen nebenan noch Kartoffeln und Eier kaufen gehen. Dann reicht es erstmal mit Aktivität, bis die Nachbarskinder heimkommen und es eine wilde Wasserschlacht mit Schlauch drüben im Garten gibt. Ich nutze die Pause für etwas Lesen, bis es Zeit wird, das Kind zu trocknen und ins Auto zu verfrachten – wir fahren in die Stadt. Der Liebste geht zur Ärztin und wir beide in die Eisdiele nebenan. Dort gibt es Eistee und Pizza- bzw. Spaghettieis.

Der Liebste kommt mit guten Nachrichten zurück – Medikament und Behandlung schlagen gut an, die Prognose für den weiteren Verlauf des Urlaubs scheint gut, evtl müssen wir gar nicht (so) viel umplanen – und eine Krankschreibung hat er jetzt auch, die gab es in der Bereitschaftspraxis im Krankenhaus nicht. Er holt sich noch ein Eis auf die Hand und wir spazieren eine Runde um den Block, bevor wir zum Supermarkt fahren und Einkäufe tätigen. Wieder zuhause geht das Kind mit den Nachbarskindern zum Spielplatz, der Liebste kümmert sich um Bürokratie mit seinem Arbeitgeber und ich bereite das Abendessen zu. Es gibt Tomate-Mozzarella (fränkische San-Marzano-Tomate an Büffelmozzarella, nur frisches Basilikum gibt es so schnell nicht), Spaghetti mit Tomatensauce aus Datterini-Tomaten und auf den Wunsch von Vater und Kind dazu gebratene Chorizo.

Nach dem Essen ist es nach halb 8 und die Temperatur ist auf 29 Grad gesunken – wir fahren nochmal zum See. Der Liebste hat diesmal ein Buch dabei und das Teilzeitkind und ich gehen schwimmen – einmal ans andere Ufer und zurück, etwa 500 Meter sind das laut Google Maps. Ich Schwimm-Amateurin schwimme das mit langen, gleichmäßigen Brustschwimmzügen und zwischendurch zweimal kurz auf dem Rücken liegen. Das Teilzeitkind ist Profi mit Gold-Abzeichen, viel schneller als ich, und vertreibt sich die Wartezeit mit Tauchspielereien und Handständen in Ufernähe. Im Sonnenuntergang entsteigen wir dem gar nicht mal so kühlen Nass wieder, trocknen uns halbherzig und fahren nach Hause.

Zuhause Duschen und Zecken-Check für das Kindelein und mich, außerdem koche ich Kartoffeln für morgen vor, solange es nicht so heiß ist. Dann gehe ich zu den beiden anderen auf die Terrasse. Spaß an Endgeräten und Prognosen über US-Politik bis die Mücken zu viel und die Müdigkeit zu groß wird, dazu ein Helles für mich. Heute liegen wir eine halbe Stunde später als gestern im Bett, 23 Uhr – irre.

11.08.2024 – Es findet sich

Der erste Hahnenschrei passiert kurz nach 3 und sofort springt mein Gehirn an. So viel zu denken und abzuwägen und eigentlich stehen die drei nächsten Wochen bedenklich auf Kipp. Ich versuche es mit Hörbuch, Kreuzworträtsel, Buch lesen, Blogs lesen… Irgendwann kurz nach 6 schlafe ich wieder ein, nochmal für gute zwei Stunden. Denn da ist der Liebste aufgewacht und kocht Kaffee. Wir werden mühsam wach und munter, begucken uns die Gesamtsituation und die spezielle medizinische beim Liebsten, beratschlagen und treffen dann zwei Entscheidungen: 1. Wir fahren nicht zurück, sondern bleiben mindestens bis Freitag hier. 2. Das Teilzeitkind darf und soll zu uns stoßen. Letzterer Punkt wird mit einem kurzen Telefonat eingeleitet, dann geht es uns schon etwas besser.

Wir steigen in die normale morgendliche Routine des im Bett Liegens, Lesens und Vorlesens ein, bis gegen 11 der Hunger groß wird. Dann decke ich den Tisch auf der Terrasse, und der Liebste brät Eier. Wie bestellt kommt die niedliche (für mich) neue Katze vorbei und ist dekorativ, anschmiegsam und kuschelig.

Nach dem Essen legt sich der Liebste wieder ins Bett, ich stelle eine Waschmaschine an, erledige Geldgeschäfte am Laptop und spiele dann – für Buch lesen ist mein Kopf noch zu hektisch unterwegs. Irgendwann ist es Zeit und der Liebste fährt mich zum Bahnhof in der Kleinstadt nebenan, bevor er sich wieder hinlegt. Ich nehme den – deutlich verspäteten aber für unsere Zwecke noch früh genug fahrenden – Regionalzug nach Nürnberg und hole das Teilzeitkind am Bahnsteig ab. Gemeinsam machen wir noch ein paar Besorgungen am Bahnhof – Equipment für den medizinischen Teil, u. a. Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe, ein zusätzliches Ladekabel und ganz wichtig: Eis. Dann fahren wir mit dem nächsten Regionalzug zurück in die Kleinstadt, wo uns der Liebste wieder abholt.

Schnell nach Hause, Sachen abwerfen, den Liebsten verarzten und die Wäsche aufhängen, während das Teilzeitkind den über Jahre eingeschlafenen Kontakt mit den Nachbarskindern wieder aufnimmt. Dann ziehen wir beide uns nach Badesachen an und los geht es an den nahegelegenen See. Zunächst gibt es dort Abendbrot, bevor die Küche schließt. Vater und Kind entscheiden sich für Pommes, mit Currywurst bzw. Schnitzel, für mich gibt es Räucherforelle mit Kartoffelsalat, dazu lokale Saftschorlen.

Nach dem Essen hüpfen das Teilzeitkind und ich noch ins Wasser und toben ein bisschen herum, während der Liebste bedröppelt (und abgekämpft) am Rand stehenbleiben muss – nur die Füße hält er mal rein – und vom Kind den wohlgemeinten Ratschlag erhält, doch so lange eine Sandburg zu bauen. Wir beeilen uns dann aber doch und beenden den Aufenthalt am See weit früher, als es dem Kind lieb gewesen wäre. Wieder zuhause pumpen wir des Kindes Luftmatratze auf und dann sitzen wir alle noch eine Weile gemütlich an unseren Endgeräten, bevor wir alle drei schon halb 11 in unseren Betten liegen und die Nacht einläuten.