Um 3:07 lagen wir im Bett, gegen halb 8 gucke ich das nächste Mal aufs Handy und bleibe dann blöderweise auch direkt wach. Kurz nach 9 ist auch der Liebste am Start und bringt Kaffee, aus dem Zimmer des Teilzeitkinds hört man schon länger Hörspielklänge. Kann man wohl nix machen, die Nacht ist vorbei. Der Liebste und ich pflegen unsere Kater ein wenig im Bett, dann kommt das Kind dazu und möchte Handy spielen. Halb 10 stehen wir Erwachsenen auf und beseitigen das Party-Chaos in der Küche. Die Schwester des Liebsten wird davon ebenfalls wach und wird mit Kaffee versorgt. Nach 20 Minuten sieht die Küche schon wieder ganz OK aus und wir machen uns alle bereit, rauszugehen.
Kurz nach halb 11 sitzen wir im Frühstückslokal. Ich bestelle wie beim letzten Mal einen alkoholfreien Cocktail aus verschiedenen Säften und dazu das Räucherlachsfrühstück mit extra Ei und Crêpes mit süßem Quark. Wir speisen und erzählen gemütlich und haben am Ende (für uns drei Erwachsene überraschend) alles aufgegessen.

Dann laufen wir zurück Richtung Sofa. Die Schwester des Liebsten bricht bald auf in die Heimat, das Teilzeitkind ist mit dem Nachbarskind unterwegs und der Liebste und ich liegen, lesen, schlafen. Gegen 16:30 Uhr gibt es nochmal einen großen Teller Tom Kha Gung und danach beginnt meine Nahrungskarenz für den Nahrungsmittelunverträglichkeitstest morgen früh. Ich packe meine Sachen zusammen und fahre mit der S-Bahn zurück in den Prenzlauer Berg. Dort gehe ich zuerst die Pflanzen des Lieblingsnachbarn gießen und dann meine eigenen, die weniger gut aussehen. Dann heißt es, diverse Katzenkotzeflecken zu beseitigen (die Hitze und Haarballen machen Nimbin zu schaffen) und Futter und Wassernäpfe zu erneuern. Ich packe noch meinen Rucksack aus und dann sitze ich erstmal mit Melissenwasser im Liegestuhl.
Bei Duolingo sichere ich meinen Streak, die aktuelle Challenge mit der Freundin in Frankreich und den Ligenerhalt. Bei Babbel hole ich die ganzen noch zu wiederholenden Vokabeln der letzten Tage auf, als ich nie genug Muße hatte. Dann telefoniere ich nochmal mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind. Gegen 20 Uhr gehe ich rein, siebe das Katzenklo durch und lasse mir dann eine Badewanne voll lauwarmem Wasser ein (für heißes ist es zu warm) und probiere die Gratisbadekugel aus, die ich neulich im Seifenwarenladen geschenkt bekommen habe. Dazu lese ich auf dem Kindle. Ich beschließe den Abend gegen 22 Uhr mit Buch und Bett.
